Archiv für April 2011

Natürliche Ressource

Dienstag, 26. April 2011

Das Wasser ist zweifelslos eine der wertvollsten Naturressourcen. Der größte Teil unseres Planeten besteht aus Wasser. 97% der Gesamtsumme ist Salzwasser und nur ungefähr 3% machen den Rest aus, der für den menschlichen Konsum verfügbar ist. Aus diesem Grund müssen wir heutzutage ständig auf unsere Sparsamkeit beim Wasserverbrauch achten und sie in konsequenter Form anwenden. Mit einfachen Methoden können wir bereits eine große Energiekostenminimierung bei Herd und Wasserverbrauch erreichen. Die größten Verbrauchsstellen von Wasser befinden sich in Bad und Küche. Hier müssen wir unsere Aufmerksamkeit erhöhen, um zu sehen, mit welchen Übungen und neuen Gewohnheiten wir das Wasser besser nutzen und dadurch weniger verbrauchen. Zusätzlich zur Verhaltensänderung ist es wichtig, neue Anlagen und effizientere Zubehörteile für Wasserleitungen, -hähne etc. zu benutzen.

Quelle: aboutpixel.de Gezeichnet © Hanseat

Im Folgenden geben wir Ihnen ein paar Anregungen für Wassereinsparmöglichkeiten in Ihren eigenen vier Wänden:

Im Bad:

– Beim Zähneputzen füllen Sie einen Zahnputzbecher mit Wasser. Verwenden Sie zum Befeuchten der Zahnbürste und zum Umspülen nur das Wasser aus diesem Glas, anstatt den Wasserhahn lange laufen zu lassen.

– Duschen Sie mit einem Wassersparduschkopf und Sie reduzieren den Verbrauch um mehr als die Hälfte. Im Bad oder WC wird ein Spülkasten mit einem 6- Liter System und integriertem Schwimmer benutzt.

In der Küche:

– Stellen Sie die Geschirrspülmaschine immer erst dann an, wenn sie vollständig mit Geschirr beladen ist. Bei alten Elektrogeräten lohnt es sich außerdem, diese um ökologische Geräte zu erneuern, die einen geringeren Strom- und Wasserverbrauch haben.

– Obst und Gemüse können Sie in einer henkellosen Tasse oder kleinen Schüssel, anstatt es unter fließendem Wasser zu waschen.

Mit einem neuen Wasserhahnaufsatz sparen

Mittwoch, 20. April 2011

Sparen Sie 50% Wasser beim Duschen und Händewaschen durch ein kleines Teil am Hahnende! Eine winzige Düse sorgt dafür, dass die Wassermenge aus der Leitung – unabhängig vom Leitungsdruck- stets konstant bleibt. 6 – 12 l Wasser lassen die gängigen Modelle pro Minute durch Dusche oder Wasserhahn. Das ist die Hälfte der sonst üblichen Menge und spart bei warmem Wasser auch Energie! Durchflussbegrenzer sind so effizient, dass die Stadt Basel (Schweiz) diese an 20.000 Einwohner verteilen ließ. (kostenlos)

Die Rechnung der  Stadtoberhäupter: Eine vierköpfige Familie spart dadurch in einem Jahr bis zu  47.500 l Wasser und 1.950 kWh Energie.  Die ganze Stadt spart durch den Einsatz dieser Durchflussbegrenzer  jährlich eine Milliarde Liter Trinkwasser und 40 Millionen  kWh Energie. Solch Wasserhahnaufsätze mischen dem Wasser Luft bei, so dass der Strahl sein volles Volumen auch bei reduzierter Wassermenge beibehält. Sie müssen also keinesfalls auf Komfort verzichten- im Gegenteil: Viele empfinden diesen Strahl sogar als angenehmer, weil die Luft ihn weicher macht.

Jeder Laie kann einen Durchflussbegrenzer mit ein paar Handgriffen selbst einsetzen und auch entkalken. Als Werkzeug benötigt man nur einen Montageschlüssel zum Lösen des Aufsatzes vom Wasserhahn oder des Duschschlauches von der Mischbatterie.

Strahlregler M24

Wasserhahnaufsatz

Spar Duschköpfe- ohne Komfortverlust Energie, Wasser und damit bares Geld sparen

Donnerstag, 14. April 2011

Der durchschnittliche Pro-Kopf Wasserverbrauch liegt in Deutschland bei rund 130 Liter pro Tag. Das bedeutet pro Jahr einen Verbrauch von fast  50.000 Liter Wasser und ca. 1.500 kWh Energie. Mit einem Wasserspar Duschkopf können diese Mengen um bis zu 60 % reduziert werden. In Sparduschköpfen sorgen integrierte Durchflussbegrenzer für einen reduzierten Wasserdurchfluss. Egal, ob Mieter oder Eigenheim-Besitzer: Jeder kann in seinem Bad die sparsamen Duschköpfe nachrüsten: Einfach einen Sparduschkopf kaufen, den alten Duschkopf vom Schlauch abschrauben und durch den neu gekauften ersetzen. Auch wenn der Sparduschkopf teurer ist als ein normaler Duschkopf- er armortisiert sich schnell. Ein Zwei-Personen-Haushalt spart pro Jahr ca. 150 Euro Gas- und Wasserkosten. Aber Wasser sparen und Nebenkosten senken sind nur zwei Vorteile- ein weiterer positiver Effekt:

Würde jeder Haushalt einen Sparduschkopf verwenden, könnten pro Jahr in Deutschland 17,4 Mio Tonnen CO2 eingespart werden.

Spar Duschkopf

Wasser sparen mit Durchflussbegrenzern!

Dienstag, 05. April 2011

Es ist kinderleicht, Trinkwasser zu sparen: Wer  das richtige Zubehör in Badezimmer und Toilette einbaut, der muss sich über die Höhe der nächsten Wasserrechnung keine Sorgen machen. Noch vor etwa 15 Jahren hat jeder Deutsche laut Statistik täglich 148 Liter Trinkwasser verbraucht.

Heute dagegen bildet Deutschland mit Belgien zusammen das Schlusslicht in punkto Wasserverbrauch unter den Industriestaaten. Inzwischen  lassen die Bundesbürger 20Liter Trinkwasser weniger aus dem Hahn fließen. Diesen Spitzenplatz beim Umgang mit dem wertvollen Nass verdanken wir vor allem  Wasser sparenden Haushaltsgeräten und Armaturen.

Wasserspar Produkte

Vor allem im Badezimmer kann man durch den Einbau von Durchflussbegrenzern und Strahlreglern und Konstanthaltern mühelos Wasser sparen. Diese reduzieren den Wasserverbrauch in der Dusche und am Waschbecken ohne Komfortverlust. Der Wasserstrahl bleibt gleich kräftig, auch wenn viel weniger Wasser pro Minute durchfließt. Nur die Wasserrechnung wird  beweisen, wie wirksam die leicht zu montierenden Produkte sind.

Durchflussbegrenzer sind nicht teuer und schnell eingebaut. Man montiert sie als ringförmige
Metalleinsätze am Auslass eines Wasserhahns oder vor einen Duschkopf. Der Duschschlauch wird abgeschraubt und der Regler an den Armaturauslass angebracht. Durchflussregulierer verringern den Leistungsquerschnitt und damit die Menge des passierenden Wassers.

Da der Leitungsdruck relativ hoch ist, führt der Einsatz eines Durchflussbegrenzers in der Regel zu keinem Komfortverlust. Versieht man den Durchlaufbegrenzer zusätzlich mit einem Luftsprudler , dann erscheint der Wasserstrahl bei weniger Durchfluss so füllig wie gewohnt.

Für drucklose Wasserspeicher oder Durchlauferhitzer sind sie allerdings ungeeignet.

Grundwasser- die unsichtbare Ressource

Freitag, 01. April 2011

70 Prozent des Trinkwassers werden in Deutschland aus dem Grundwasser gewonnen, damit zählen wir im Vergleich mit anderen Ländern zu den begünstigten Nationen.  Der sparsame Umgang und die Sicherung  der Qualität des Grundwassers haben trotzdem oberste Priorität, denn je geringer der Aufwand zur Aufbereitung ist, desto weniger schlägt sich dies in den Trinkwasserpreisen wieder. Eine  zentrale Aufgabe ist es, den Wald als natürliche Wasserressource zu sichern und weiterzuentwickeln. Der Wald ist ein zentraler Bestandteil im Kreislauf der Trinkwassergewinnung. Ein Hektar Wald kann bis zu drei Millionen Liter Wasser speichern und gefiltert an Bäche, Flüsse und an das Grundwasser abgeben. Die Nadeln und Blätter der Bäume und auch der Waldboden haben eine Filterfunktion für Stoffe, die im Trinkwasser unerwünscht sind. Wald bindet vor allem Stickstoff und puffert Säureeinträge ab- so wird eine Grundlage für einwandfreies Trinkwasser geschaffen. Die Forstbetriebe der öffentlichen Hand und mit ihnen die zahlreichen Waldbesitzer leisten durch die nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Wälder einen unschätzbaren Beitrag zur Wasserversorgung  aller Einwohner. Durch einen weitgehenden Verzicht auf den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, die  Kalkung  vieler Waldböden und den Umbau der Bestände weg von Nadelholz-Monokulturen hin zu trinkwasserfreundlichen Laubholz-Mischwäldern wird die Trinkwasserversorgung gestärkt und die Wasserqualität verbessert.

Während für die Menschen in unseren Breiten sauberes Trinkwasser in nahezu unbegrenztem Umfang eine Selbstverständlichkeit ist, kämpft man  in Gegenden ohne Wald (vor allem in südlichen Regionen) oft gegen den permanenten Wassermangel an. Wo der Wald von Natur aus fehlt oder etwa abgeholzt wurde, sind Probleme mit der Trinkwasserversorgung vorprogrammiert. Auch wenn in unserem Land die Versorgung aller mit sauberem Trinkwasser gewährleistet ist, sollte jeder helfen Wasser zu sparen.

Überprüfen Sie doch mal Ihr eigenes Wasser-Einsparpotenzial: benutzen Sie z. B. schon moderne Wassersparer in Ihrem Haushalt?

(Grund-) Wasser sparen