Archiv für Dezember 2013

Wie entstehen überhaupt Wasserkosten?

Samstag, 28. Dezember 2013

Unser Trinkwasser kommt prinzipiell unbegrenzt aus dem Wasserhahn, der Dusche oder dem Toilettenkasten. Wir nehmen es für selbstverständlich, dafür auch zu bezahlen, indem wir regelmäßig die Wasserkosten an den hiesigen Versorger entrichten. Doch wie kommen Wasserkosten überhaupt zustande? Die folgende Aufstellung zeigt auf, was im Hintergrund der Wasserversorger alles in unsere Wasserkosten miteinfließt.

Deshalb kostet Wasser Geld

Natürlich erfordert es viel Gerät und Arbeit, unser Trinkwasser stets so zuverlässig und mühelos bereitzustellen, begonnen mit dem großen Personalaufwand, den zum Beispiel die Wasserwerke oder die Kanalarbeiten mit sich bringen. Die permanente, ununterbrochene Wasserversorgung für private Haushalte und Gewerbe erfordert einen 24h Dienst aller beteiligten Betriebe.

Woher kommt unser Wasser überhaupt?

Das Wasser selbst muss gewonnen und aufbereitet werden. Dafür fallen neben Personalkosten auch Kosten für Geräte und deren Wartung oder Reparatur an. Dazu gehören zum Beispiel Pumpen, Brunnen, Rohrleitungen, Aufbereitungsanlagen oder Klärwerke. Alle diese und weitere Anlagen müssen in Betrieb gehalten und teilweise auch mit Strom versorgt werden.

Manche Elemente der Wasserwertschöpfung bedürfen zudem einer speziellen Behandlung, wie zum Beispiel Wasserwerke, Pumpstationen oder Hochbehälter. Sie sind durchaus als eigenständige industrielle Anlagen zu betrachten und müssen daher ständig unter Beobachtung, bzw. Bewachung durch Personal stehen. Der Schutz, sowohl gegen Fehlfunktionen, als auch unbefugtes Betreten, ist dauerhaft zu gewährleisten und erfordert ebenfalls Betreuung rund um die Uhr.

Die Instandhaltung der Infrastruktur

Die Wasserversorgung durch die Wasserwerke ist ein großes, komplexes System, indem viele verschiedene Bereiche ineinanderfließen. Allein das Rohrnetz und dessen Wartung erfordern eine ständige Überwachung, sowie die Wartung von Leitungen, Hydranten und Schiebern. Auch die Feuerwehr verlässt sich im Notfall auf die zuverlässige Bereitstellung des Wassers aus dem Netz.
Hinter der permanenten Arbeit steckt natürlich auch ein entsprechender Verwaltungsapparat, der Wartungsteams beauftragt, Rechnungen schreibt oder Prüfungen durchführt.

Viel Service zum günstigen Preis

Es steckt so viel Arbeit hinter der Bereitstellung unseres Trinkwassers, da scheinen die bundesdurchschnittlich 2€ für 1.000 Liter Wasser vergleichsweise günstig.

Die Regenwassernutzungsanlage

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Wasser kostet Geld und Geld fällt ja bekanntlich nicht vom Himmel. Aber Wasser! Mit einer Regenwassernutzungsanlage kann jeder das natürlich Regenwasser ganz einfach für den Haushalt nutzen und somit kostbares und vor allem kostspieliges Leitungswasser sparen.

Hier, im Wasser Spar Blog von Aguaflux, haben wir schon häufig sehr konkret beziffert, wie viel Wasser in Deutschland verbraucht wird. Noch einmal in Kurzform: Jeder Deutsche verbraucht am Tag durchschnittlich 125 Liter Wasser, das meiste davon, nämlich ca. ein Viertel wird fürs Duschen genutzt.
Dieser Statistik gegenüber steht die des jährlichen Regenfalls, der so gut wie überall in Deutschland regelmäßig recht großzügig ausfällt. Installiert ein Deutscher nun eine Regenwassernutzungsanlage, sind damit Tausende von Litern Wasser speicherbar und auch für den Haushalt nutzbar.

Am Beispiel einer Betonzisterne haben wir uns das Ganz mal angeschaut:
Die Hauptbestandteile einer Regenwassernutzungsanlage sind die Zisterne, also der große Wasserbehälter, ein Filter, eine Pumpe, sowie die Anschlussarmaturen an das Hauswassernetz. Bei gängigen Regenwassernutzungsanlagen für Privathaushalte handelt es sich um Exemplare von 3.000 – bis über 10.000 Liter, die in eine Grube eingelassen und vom Anbieter relativ schnell angeschlossen werden.

Die Betonzisterne ist natürlich ein besonders robustes und widerstandsfähiges Stück Wasserersparnis, auf das Hersteller mehrere Jahrzehnte Garantie geben. Garantiert günstig ist nach der Installation auch das Wasser, das ja ganz natürlich und gratis vom Himmel fällt. Es fällt aufs Hausdach und wird von dort in den Speichertank geleitet. Pro Quadratmeter Dachfläche ca. 20 – 25 Liter Wasser, also alle 5 quadratmeter ein Tag Wasser für eine Person. Innerhalb der Regenwassernutzungsanlage befindet sich ein Überlauf, der mit einer unterirdischen Sickergrube verbunden sein sollte. Über eine Tauchpumpe und gegebenenfalls einen Feinfilter wird dann das Regenwasser aus der Regenwassernutzungsanlage in die Verbraucher im Haus geleitet.

Regenwassernutzungsanlagen finden immer recht gute Plätze in Grünflächen, wie dem Garten, können aber auch mit einer für PKW befahrbaren Abdeckung geliefert werden, etwa in der Hauseinfahrt.
Fazit: Einfach aber wahr, das Wasser fällt vom Himmel und kann mit einer unterirdischen Regenwassernutzungsanlage und diversen verwandten Anlagen gesammelt werden.

 

Verbleite Leitungen müssen ausgetaucht werden

Samstag, 07. Dezember 2013

Schon Mitte des Jahres wurde der obligatorische Austausch alter Bleileitungen viel diskutiert, nun ist es soweit, die Leitungen müssen weg, weil sie das Wasser verschmutzen. Für die Wasserkonsumenten und -Nutzer ist es eine wichtige und gesundheitsfördernde Maßnahme, für die Hauseigentümer und Vermieter ist es ein teilweise großer Kostenfaktor. Oder?

Bleifrei trinken – Der Hintergrund

Viele Häuser, die zwischen 1870 und 1971 gebaut wurden, sind mit Bleirohren als Wasserleitungen ausgestattet worden. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass das Wasser in den Leitungen Blei aus den Rohren aufnimmt und somit beim Verzehr in den menschlichen Körper gelangt. Vor allem für Kinder und Schwangere ist die Gefahr einer Bleivergiftung vorhanden.

Seit 1973 werden daher keine Bleirohre mehr verbaut und am 01.01.2003 wurde mit einer neuen Trinkwasserverordnung der Höchstwert für Blei im Trinkwasser auf 0,025 Milligramm pro Liter festgesetzt. Dieser ist nun, seit dem 01.12.2013 wiederum gesunken, und zwar auf 0,01 mg/l.
Alle Bleileitungen, deren ausgegebenes Trinkwasser diesen Wert nun noch überschreiten (und das sind in der Regel alle), müssen durch die Hausbesitzer ausgetauscht werden.

Manche Ideen gehen in Richtung Auskleidung von Bleirohren, diese werden jedoch von Experten nicht als permanent wirksame Lösung angesehen.
Hausbesitzer, die ihre Rohre nicht austauschen, können gegebenenfalls sogar rechtlich dazu verpflichtet werden. Immerhin bieten einige Wasserversorger, wie zum Beispiel die kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL), unter Umständen eine finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Statuten zum bleifreien Trinken an. Statistisch nutzen jedoch nur wenige Hausbesitzer die Initiativen ihrer örtlichen Wasserversorger, dabei reicht oftmals ein einfacher Antrag. Die KWL ersetzt so fast 14.000 alte Bleirohre durch moderne Exemplare aus Kunststoff.

Wie erkennt man, ob Rohre aus Blei bestehen?

Wer sich fragt, ob im eigenen Haushalt Bleirohre das Wasser liefern, kann durch einen einfachen Test auf Bleirohre prüfen. Bleirohre sind silbergrau, weich und lassen sich einfach mit einem Haushaltsmesser einritzen. Auch akustisch unterscheiden sie durch ein dumpfes, nicht-metallisches Geräusch von anderen Materialien.

 

Neues Gadget bringt Wassersparen näher

Dienstag, 03. Dezember 2013

Natürlich ist Wassersparen uns allen ein Wunsch und natürlich helfen wir der Umwelt, wenn wir weniger des kostbaren Gutes verbrauchen. Zwei Gründe, die bisher schon umso mehr Produkte für Wasserersparnis auf den Plan, bzw. den Markt gerufen haben. Ein neues Produkt aus unserem Nachbarland Schweiz geht das Thema auf innovative Weise an.

Wasser sparen ist auch Energie sparen. In unserem Artikel zum Thema Energiekosten für heißes Wasser, hatten auch wir den Zusammenhang zwischen Wasserverbrauch und Energieaufwand angesprochen. Denn warmes Duschen erzeugt wesentlich mehr Strom- als Wasserkosten. Auch der neue Amphiro A1 von der Schweizerischen Amphiro AG denkt derart doppelt mit. Das Gerät ist eine einfache Art, sich des Verbrauches beim Duschen bewusster zu werden.

Dabei setzt der Amphiro A1 nicht auf Druchflussbegrenzung oder Sparduschen, sondern auf pure Information. Er zeigt die Wasser- und Energiekosten direkt beim Duschen an. Eine kleine Animation zeigt zudem einen Eisbären auf einer schmelzenden Eisscholle, sozusagen unser Bio-Gewissen.
Hinter dem kleinen animierten Arktis-Bewohner steckt aber noch mehr. Er stellt die innovative Überprüfung von Verbrauchstrends über das Internet dar, denn Sie können den Amphiro A1 Ihre Verbrauchsdaten an das Internet übermitteln und dort mit anderen Nutzern vergleichen lassen.

Vom virtuellen Wettbewerb um die niedrigsten Verbrauchszahlen nun zu etwas ganz handfestem: Die Montage des Amphiro A1 wurde so einfach wie möglich gestaltet und liegt vom Schwierigkeitsgrad ungefähr beim Anschrauben eines Duschkopfes. Mit einigen einfachen Handgriffen kann die Wasser- und Energiesparanzeige mit dem Eisbären zwischen Schlauch und Kopf angebracht werden; dazu benötigtes Montagezubehör ist im Lieferumfang enthalten.

Beim Duschen mit Amphiro A1 können Sie alsdann die aktuelle Wassertemperatur, sowie die verbrauchten Liter beobachten. So lange der Eisbär noch im Trockenen steht, scheinen Sie kein Umweltsünder zu sein, glaubt man den Unternehmensinformationen zum Amphiro A1. Das Unternehmen verspricht außerdem eine Wasserersparnis von 8500 Litern Trink- und Abwasser, sowie Stromeinsparung von 440kWh. Hier können Sie’s ausprobieren.