Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wasser Messen 2014

Donnerstag, 02. Januar 2014

Hätten Sie’s gewusst? Rund ums kostbare und kühle Nass gibt es alljährlich eine ganze Reihe von internationalen Messen. Auch im deutschsprachigen Raum eröffnen natürlich eine ganze Reihe von Wasser Messen 2014, die wir Ihnen nun, am Anfang des neuen Geschäftjahres, vorstellen möchten.

Zunächst einmal wünschen wir Ihnen, liebe Leser unseres Wasserspar Blogs, ein frohes neues Jahr 2014. Ein Jahr, in dem sich wieder viele Menschen Gedanken um den Wasserverbrauch und -Gebrauch machen werden. Die Gedanken, die sie sich zum Teil bereits gemacht haben, werden im Jahr 2014 auf einigen wichtigen Messe ausgestellt, wie zum Beispiel auf der Aqua Pro, der Schweizer Fachmesse für Wasserwirtschaft. Sie findet vom 05.02.2014 – 07.02.2014 in Bulle, Schweiz statt. Nachdem vom 11.-13.02.2014 in Essen die internationale Fachmesse mit Kongress, E-World energy & water stattfindet, steigt in den Niederlanden eine sehr interessante Fachmesse, die sich auch mit der Wasserbehandlung, dem Management und der Wassertechnologie befasst. Sie heißt Aqua Nederland Vakbeurs und findet vom 18.03. – 20.03.2014 in Gorinchem statt.

Die IFAT München, eine der wichtigsten Wasser Messen 2014

Im zweiten Quartal beherrscht vor allem die IFAT in München das Wassergeschehen. Die IFAT ist die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft mit ca. 2800 Ausstellern. Sie zeigt dem Besucher eine besonders große Vielfalt an Möglichkeiten, Wasser zu nutzen ohne es dabei auszunutzen. Mit insgesamt 5 Messetagen (05.05. – 09.05.2014) ist die IFAT die längste Wassermesse auf dem Tableau – zusammen mit der HAUS & ENERGIE Dortmund. Diese startet dann erst im Oktober, nach der Sommersaison und befasst sich im Wesentlichen mit Wasser im Kontext Bauen, Renovieren und Energiesparen.
Die Messe IWRM in Karlsruhe beschließt das Jahr der Wasser Messen 2014. Am 19. und 20.11.2014 behandeln Messe und Kongress zugleich Wassermanagement und das Element Wasser als Ressource.

Wie auch immer Sie Ihr Wasser nutzen, das Messejahr 2014 wird auch für Sie viele neue Impressionen und Erkenntnisse bereithalten.

Geräusch-Duschen > Duschen ohne nass zu werden

Mittwoch, 24. Juli 2013

Duschen mal anders:

Mit Kling und Klang auf Kundenfang: Ob Dauergedudel im Kaufhaus und Café oder künstliches Vogelgezwitscher vor den Läden- es geht darum, Kunden zum Eintreten oder Bleiben zu animieren und damit zum Geld ausgeben…

In Schweden kommt es jetzt noch schlimmer- die allgegenwärtige Geräuschkulisse erobert die dortigen Supermärkte. Klirrende Eiswürfel, das Einschütten von Limo in ein Glas und das Ploppen beim Öfnen einer Coladose sind bereits vertraute Geräusche. Die Kauflust soll bei den Kunden der großen Ketten Coop und ICA durch sogenannte Soundduschen geweckt werden. Die potentiellen Käufer hören je nachdem, ob sie sich in der Molkerei-Ecke oder am Getränkeregal aufhalten, gezielt Bauernhof-Klänge oder ein Dosen-Zischen.

60 Prozent mehr Umsatz mit den Softdrinks sollen die Supermärkte bei Tests gemacht haben. Zum Kauf von Bio-Produkten angeregt wurden 80 Prozent der Kunden bei Werbesprüchen, die mit Hühnergackern unterlegt waren. Die profitablen Klangwunder wurden nach den erfolgreichen Tests umgehend in Dauerbetrieb genommen. Klang ist also Kohle…

EU stoppt die Wasser-Privatisierung

Dienstag, 25. Juni 2013

Beim Wasser bleibt alles, wie es ist: Die Wasserversorgung muss nicht EU-weit ausgeschrieben werden. Das ist vor allem ein Erfolg der Bürgerbewegung „Right2Water“, die mehr als 1,5 Millionen Unterschriften sammelte. Erstmals war eine Bürgerinitiative erfolgreich und zwang die EU-Kommission, sich mit dem Thema zu befassen.

Vor allem in Deutschland war befürchtet worden, die geplante EU-Richtlinie beschleunige eine Privatisierung der Wasserbetriebe. Derzeit gibt es rund 1400 Wasserwerke, zumeist in kommunaler Trägerschaft. Das Umsetzen der Richtlinie hätte in jedem Fall zu einem Anstieg der Kosten für Trinkwasser geführt, denn private Investoren hätten ihre Ausgaben für das Leitungsnetz auf die Preise aufgeschlagen. In den zurückliegenden Jahrzehnten hat die deutsche Wasserversorgung den weltweit höchsten Qualitätsstandard erreicht, welcher im Falle einer Privatisierung wohl gesunken wäre.

Transparent ist der Wassermarkt damit leider noch nicht. Der Bundesrat verabschiedete in der letzten Woche fast unbemerkt eine kleine Änderung am Kartellrecht. Demnach sind öffentliche Gebührenordnungen vom Kartellverfahren ausgeschlossen. Kartellamtspräsident Andreas Mundt bezeichnet dies als „harten Schlag für alle Wasserverbraucher„.

Die befürchtete Privatisierung auf dem Wassermarkt ist also abgewendet, die Abzocke beim Wasserpreis -auch durch kommunale Versorger- freilich noch nicht…

Neuer Duschkopf speziell für Frauen!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Endlich gibt es ihn- einen Duschkopf speziell für Frauen- erfunden von Stefan Raab persönlich. die meisten Damen kennen das Problem nur zu gut- wir möchten zwar jeden Tag duschen, aber nicht zwingend auch Haare waschen. Das kann er, der wie ein Bommerang aussehende, neue „Körperform-Duschkopf“ mit 204 Strahldüsen. Er lässt die Haare trocken- von leichten Problemen des reflektierenden Strahls mal abgesehen. (wenn man die Schultern abduscht und die Haare im Nacken eben doch nass werden.) Das neue Produkt erzeugt einerseits einen konzentrierten Wasserstrahl und andererseits einen breitgefächerten Wasservorhang. Er heißt „Doosh“ und ist seit vergangener Woche in allen Fillialen der Kette Kaufhauskette Buttlers erhältlich.

 

 

Neuer interaktiver Online-Ratgeber für Wassersparer

Dienstag, 04. Juni 2013

Die Deutschen denken beim Thema Energiesparen meist an ihre Heizung, Lampen oder Standby-Verbrauch. Aber wer macht sich schon Gedanken über warmes Wasser für Bad und Küche? Dabei ist Warmwasser in einem durchschnittlichen Haushalt der zweitgrößte Energiefresser – mit einem etwa zwölf Mal höheren Verbrauch als beispielsweise die Beleuchtung.

„Für warmes Wasser zum Kochen oder Waschen verbrauchen wir weit mehr Energie als nötig“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. „Dabei lassen sich mit einfachen technischen Mitteln und kleinen Verhaltensänderungen nicht nur unzählige Kilowattstunden Energie sparen, sondern auch die Betriebskosten deutlich senken. Und das ohne Komfortverlust.“

Co2online hat im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ einen neuen interaktiven WasserCheckentwickelt. Dieser  zeigt Verbrauchern auf http://www.klima-sucht-schutz.de in wenigen Schritten, wie groß ihr individuelles Sparpotenzial beim Warmwasserverbrauch ist.

Werden in einem Singlehaushalt beispielsweise ganz simpel Durchflussbegrenzer und  Sparduschkopf eingesetzt,  können die Kosten für Warmwasser um rund 25 Prozent verringert werden. Das bedeutet eine jährliche Ersparnis von mehr als 60 Euro.

 

Wassersparen in der Getränkeindustrie

Freitag, 24. Mai 2013
Einige Restaurants in New York nehmen abgefülltes Wasser von der Speisekarte- sie kommen damit der Sorge von Verbrauchen um die Umwelt nach. Diese Maßnahme hat in der gesamten Getränkeindustrie Resonanz hervorgerufen- wichtige Marken, wie Coca-Cola und Nestlé haben wassersparende Maßnahmen angekündigt, um so ihren Ruf zu verbessern. Joseph Bastainich, der abgefülltes Wasser quer über sein Restaurantimperium von New York bis Los Angeles von der Speisekarte nimmt, bezeichnet das Argument als nachvollziehbar und eindeutig: „Es sei absurd Wasser durch die ganze Welt zu transportieren und zu verpacken“
Wasser wird knapper und die Gefahr ist groß, dass bisherige Preise stark ansteigen könnten. Die Getränkeindustrie muss Initiative zeigen, um ihren Zugang zu Wasser zu behalten und nicht als “Wasserstehler” zu gelten.Wasser sei das neue Erdöl, sagt Steven Dixon, der den Global Beverage Fund bei Arnhild & S.Bleichroeder leitet und die Notwendigkeit der Besteuerung von Wasser durch Klimawandel und wachsende Bevölkerung unterstreicht. Etwa ein Drittel der Bevölkerung der Welt lebt nun in Gebieten mit Wasserknappheit, sagt Brooke Barton, Manager für Unternehmensverantwortung bei Ceres, einem Netzwerk von Umweltaktivisten und Investoren, das Fragen über Nachhaltigkeit nachgeht. Bis 2025 werden es mehr als zwei Drittel sein.

 

Neue Möglichkeit zum Wassersparen: Pinkel in die Dusche!

Dienstag, 14. Mai 2013

So wird in Brasilien Wasser gespart: Eine brasilianische Umweltschutz-Organisation wirbt für eine etwas andere Art Wasser zu sparen: Beim Duschen pinkeln

Damit spart man jedes Mal einige Liter Trinkwasser, die sonst durch die Toilette rauschen würde – 12 l pro Spülvorgang- im Jahr fast 4400 Liter! Durchaus ein origineller Ansatz…unkonventionell…Wenn Sie aber ernsthaft Wasser sparen wollen, empfehlen wir den Einsatz von Wassersparprodukten. Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer senken den Wasserverbrauch um die Hälfte und schonen den Geldbeutel. Eine große Auswahl gibt es bei Aguaflux im Online-Shop.

So viel Wasser wird für Konsumgüter verbraucht

Dienstag, 23. April 2013

„Virtuelles Wasser“ beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zur Herstellung verwendet wird.

  • Schuhe: 1 kg Leder braucht 16.600 Liter Wasser- dafür könnte man 240 mal duschen
  • Bekleidung: 1 Baumwoll- T-Shirt verbraucht in der Herstellung 2700 Liter Wasser- damit könnte manüber 20 mal baden
  • Milch: bis 1 l Milch in der Flasche ist, sind 1000 Liter Wasser verbraucht- mit dieser Menge lässt sich eine Badewanne acht- bis neunmal füllen
  • Fleisch: in 1 kg Rindfleisch stecken 15.500 Liter Wasser- Rindfleisch benötigt dreimal mehr Waser als Schweinefleisch
  • Kartoffelchips: Für 1Tüte (200 g) werden 185 Liter verbraucht – mit dieser Menge kann man fast 20 Minuten lang duschen

Mit der Berechnung des virtuellen Wasserfußabdrucks, den ein Produkt oder eine Dienstleistung hat, lässt sich die ökologische Situation der  Produktionsbedingungen bewerten. Der Anbau von Obst im Wüstenklima erfordert z.B. mehr Wasser als in gemäßigten Zonen.  Außerdem können über den Wasserfußabdruck internationale Wasserbeziehungen abgebildet werden.

Wasser aus Werbung

Mittwoch, 10. April 2013

Bestandteile, die nicht ins Trinkwasser gehören, werden herausgefiltert.

Nach Angaben der Forscher kamen mit Hilfe der Werbefläche  innerhalb von drei Monaten 9450 Liter sauberes Trinkwasser zusammen. Die Werbetafel steht südöstlich von Lima, im Ort Bujama, in dem viele Bewohner ihr Wasser aus verschmutzten Quellen holen.

Lima kämpft- wie viele Städte der Anden- mit Wasserknappheit. Jährlich fallen gerade einmal 13 Millimeter Niederschlag, die Luftfeuchtigkeit dagegen beträgt oft über 80 Prozent.

ISH 2013 – Messe Frankfurt

Freitag, 15. März 2013

Die ISH vom 12. – 16.03.2013 in Frankfurt bietet die weltgrößte Leistungsschau für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und erneuerbare Energien. Über 2400 Firmen aus aller Welt stellen auf dem Frankfurter Messegelände aus.

Dreh- und Angelpunkt der ISH 2013 und damit Mittelpunkt aller Produktbereiche ist das Thema Ressourcenschonung. Der Bereich ISH Water widmet sich dem Umgang mit der Ressource Wasser und setzt dabei Akzente in Richtung Trinkwasseraufbereitung und Nachhaltigkeit. Ergänzt wird dies um das Thema Erlebniswelt Bad und damit auch um wassersparende Armaturen.

Bei unserem diesjährigen Besuch konnten wir viele interessannte Produkte entdecken, die das Wasser sparen im Haushalt erleichtern: Sparduschen, Strahlregler und Durchflußbegrenzer.. Umweltschutz geht uns alle an!