Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Hydraulic Fracturing – genannt Fracking

Freitag, 08. März 2013
Die Internationale Energieagentur schätzt, dass weltweit rund 921 Billionen Kubikmeter unkonventionellen Gases im Erdreich verborgen sind – fünfmal so viel wie in konventionellen Vorkommen. Andere Expertern gehen von noch größeren Mengen aus.
„Fracking“ – überall, wo in Deutschland mit dieser Technologie Gasvorkommen erschlossen werden sollen, bricht ein Proteststurm los. Aus gutem Grund: Um an das Gas zu gelangen, wird mit einem hochgiftigen Chemie-Cocktail und unter hohem Druck Gestein aufgesprengt. Fracking birgt Risiken, die bislang kaum untersucht sind – vor allem für das Trinkwasser.
Zum Hintergrund:
Der beim Fracking eingesetzte Chemie-Cocktail ist eine Gefahr für unser Trinkwasser. Zudem fallen große Mengen giftiges Abwasser an. Studien zu den Langzeitfolgen fehlen bislang völlig. Ein Gutachten im Auftrag des Bundesumweltministeriums warnt vor erheblichen Risiken und empfiehlt, Fracking nur unter strengen Auflagen zu erlauben.
Bislang wird Fracking über das Bundesberggesetz geregelt. Das ist aber hoffnungslos veraltet. Trotzdem drückt sich die Bundesregierung davor, aktiv zu werden. Deshalb will Nordrhein-Westfalen einen Beschluss des Bundesrats herbeiführen und das zuständige Wirtschaftsministerium auffordern, Fracking nur noch nach strengen Umweltverträglichkeitsprüfungen erlauben. Außerdem fordern mehrere Länder eine Erklärung der Kammer, dass wassergefährdende Fracking-Vorhaben gar nicht mehr genehmigt werden sollen.

In einem Kurz-Gutachten im Auftrag der Landesregierung empfiehlt ein Ingenieur-Konsortium, einer Erdgasförderung mit Fracking nicht zuzustimmen, solange grundlegende Voraussetzungen fehlten. Entscheidend sei die Entwicklung weniger belastender Fracking-Zusätze. In etlichen bisher für die Methode verwendeten Gemischen seien besorgniserregende Zusätze mit sehr giftigen, krebserregenden und erbgutverändernden Eigenschaften festgestellt worden. Völlig ungeklärt sei darüber hinaus die Entsorgung der Lagerstättenwässer und Rückstände.

Insgesamt sei die Datenlage unsicher und Fracking-Erfahrungen aus anderen Ländern – speziell aus den weit vorausgaloppierenden USA – nur sehr eingeschränkt übertragbar. In NRW fehlten noch standortspezifische geologische und hydrochemische Analysen.

„Ohne Akzeptanz keine Förderung“

Die Gutachter empfehlen, vor allem in Wasser- und Heilquellenschutzgebieten, Trinkwasserversorgungszonen sowie im Bereich von Mineralwasservorkommen keinerlei Aktivitäten zur Erschließung der sogenannten unkonventionellen Erdgasvorkommen zuzulassen. Sogar eine radioaktive Strahlenbelastung der Bevölkerung schlossen die Gutachter nicht aus. Diese könne auftreten, wenn Lagerstättenwasser und Rückstände unkontrolliert ins Grundwasser gelangten und über kontaminiertes Trinkwasser und die Nahrungsmittelproduktion aufgenommen würden.

Wir unterstützen die Aktion, unterschreiben auch Sie den Appell:

https://www.campact.de/Stopp-Fracking

Ist Wassersparen sinnvoll?

Donnerstag, 28. Februar 2013

Waschen, Baden, Duschen, Putzen, Geschirrspülen, Kochen und Trinken: Der Wasser­verbrauch  liegt pro Kopf und Tag bei rund 120 Litern. Dank neuer Technologien, wasser­sparender Haushaltsgeräte und einem veränderten Verbraucher­ver­halten ist das ungefähr ein Drittel weniger als noch in den 70er-Jahren.

Trinkwassersparen um des reinen Sparens willen sollte in wasserreichen Ländern wie Deutschland heute nicht mehr die höchste Priorität haben. Der Grund: Wasser ist ein regionales Gut. Deshalb steht die Menge, die wir bei uns einsparen, in wasserärmeren Gebieten nicht zusätzlich zur Verfügung. Darüber hinaus sichert erst ein ausreichender Durchfluss in den Leitungen die Qualität unseres Trinkwassers und sorgt dafür, dass es jederzeit frisch aus dem Hahn kommt. Auch Abwasserkanäle und Kläranlagen benötigen eine Mindestmenge an Wasser- bei zu geringem Verbrauch müssen die Rohre regel­mäßig gespült werden. (Dann ist der Spareffekt leider weg).

Mit einem Blick auf die übergeordneten Wasserkreisläufe ist  ein rationaler Umgang mit der regionalen Ressource Trinkwasser dennoch sinnvoll.

Denn gerade wer einen Blick über den Becherrand wagt, kann eine Menge tun: Mit dem Konsum vieler eingeführter Güter importieren wir auch sogenanntes virtuelles Wasser. Gemeint ist damit die Wassermenge, die für die Produktion einer Ware verwendet wird. So verstecken sich allein in einer einzigen Tasse Bohnenkaffee schon 140 Liter virtuelles Wasser. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden sogar 15.000 Liter benötigt.  Der Anbau von Nutz- und Futterpflanzen mithilfe künstlicher Bewässerung kann in trockenen Regionen der Erde zu einer zusätzlichen Verknappung führen. Wasser­sparen ist also durchaus sinnvoll – am besten an der richtigen Stelle. Hilfreich ist vor allem, beim Einkaufen auf saisonale Produkte aus der eigenen Region zu setzen und den Fleisch­konsum zu redu­zieren. Wer zum Beispiel im Winter auf Erdbeeren aus Spanien verzichtet, leistet schon einen wertvollen Beitrag. Dafür darf man sich dann auch ruhigen Gewissens mal wieder in die  heiße Badewanne legen.

Wasser und Leben

Freitag, 01. Februar 2013

Wasser ist die “Matrix des Lebens”: Alle physiologischen Prozesse laufen in wässriger Umgebung ab. Die Eiweiße falten sich erst beim Kontakt mit Wasser so, wie es für ihre Funktion notwendig ist. Auch die DNS, der Träger der Erbinformation, nimmt ihre berühmte Form der Doppelhelix nur ein, wenn Wasser vorhanden ist. Wasser bringt die Nährstoffe aus der Nahrung in die Zellen und entfernt Reststoffe. Die Folge: Ohne Wasser sterben die meisten Lebewesen viel schneller als ohne Nahrung (und die wenigen Ausnahmen fallen in einen inaktiven Zustand). Da das Wasser in den Lebewesen beständig erneuert wird, verbindet Wasser – ähnlich wie die Luftalle Lebewesen mit ihrer Umwelt und untereinander.

Daneben bildet Wasser für viele Lebewesen einen Lebensraum: Dies gilt vor allem für die Ozeane, die über sieben Zehntel der Erdoberfläche einnehmen und indirekt auch für den Menschen: Die Mehrheit der Erdbevölkerung lebt am Rande der Kontinente, höchstens 100 km von den Ozeanen entfernt. Diese Tatsache zeigt die Bedeutung der Ozeane für die Menschen (und führt auch zu einer Belastung der Ozeane durch menschliche Aktivitäten). Dies gilt für die verschiedenen Süßwasserlebensräume, wie Flüsse und Seen, aber auch das Wasser im Boden, das für die Lebenswelt dort unverzichtbar ist. Im Bodenwasser sind Nährstoffe gelöst, es dient den Pflanzen zur Deckung ihres Wasser- und Nährstoffbedarfs und versorgt die Mikroorganismen.

Wesentlich vom Wasser werden auch die Feuchtgebiete beeinflusst- zu diesen gehören Niederungsgebiete der großen Flüsse, Sümpfe, Moore und Feuchtwälder . Diese Gebiete sind in der Regel sehr produktiv und regulieren den Wasserfluss, können dadurch Hochwasser verhindern oder mildern und die Grundwasserbildung fördern.


Wasser und Klima

Montag, 21. Januar 2013

Wasser ist auch energetisch ein besonderes Molekül: Es ist sehr viel Energie notwendig, um Wasser zu erwärmen. Daher speichert Wasser in Seen und Ozeanen viel Wärme und wirkt ausgleichend auf das Klima. Dieses ist in Meeresnähe oder nahe großer Seen ausgeglichener als fernab vom Wasser. Meeresströmungen transportieren riesige Wärmemengen aus tropischen Regionen in nördliche Breiten und machen hier das Klima angenehmer. Auch verdunstetes Wasser in der Atmosphäre trägt wesentlich zum Wärmetransport durch die Winde bei. bei der Verdunstung wird nämlich noch mehr Wärmeenergie im Wasserdampf gespeichert -die sogenannte “latente Wärme”. Diese wird freigesetzt, wenn der Wasserdampf wieder flüssig wird. (beim Abregnen) Außerdem ist Wasserdampf ein Treibhausgas- sein Anteil am natürlichen Treibhauseffekt beträgt etwa 60 Prozent.

Der Wasserkreislauf der Erde

Dienstag, 08. Januar 2013

Alle Wasserreservoire hängen zusammen, sie bilden den Wasserkreislauf der Erde. Dieser lässt Süßwasser aus den riesigen Salzwasservorräten der Ozeane entstehen und sorgt so dafür, dass die Süßwasservorräte ständig erneuert werden. Angetrieben wird der Wasserkreislauf von der Sonne: Sonnenstrahlung lässt Wasser aus den Ozeanen, Seen und Flüssen, dem Boden und den Lebewesen verdunsten. So gelangt es in die Atmosphäre. Durch die Winde wird der Wasserdampf über die Erde verteilt, bis er irgendwo abkühlt, dadurch wieder flüssig wird und schließlich als Niederschlag (Regen, Schnee oder Hagel) wieder in Ozeane, Seen, Flüsse und in den Boden gelangt, und von hier in die Lebewesen. Ein Teil des Wassers versickert und führt zur Neubildung von Grundwasser.

Wasservorkommen

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wasser ist auf unserer Erde in gewaltigen Mengen vorhanden, insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometer.

Ca. 97 % davon sind jedoch Salzwasser und daher für uns Menschen  ungenießbar. Nur runde 2,75 %  sind Süßwasser, wovon  das meiste im antarktischen Eis steckt. Nur der kleine Anteil von 0,0001 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde (!) findet sich leicht zugänglich in Flüssen und Seen, im Boden und in der Atmosphäre. Dieses Wasser verdanken wir dem Wasserkreislauf der Erde.

Vadoses Wasser hat am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Dieses „unterirische Wasser“ entstammt den oberen Erdschichten. Vadoses Wasser wird auch als Infiltrationswasser bezeichnet. Dabei handelt es sich um versickertes Regenwasser.

Bei juvenilem (oder fossilem) Wasser handelt es sich um Wasser aus dem Erdinneren. Es ist von ursprünglicher Reinheit. Denn es war nie zuvor atmosphärisches oder Oberflächenwasser. Es entsteht aus Magmaherden und hat noch nicht am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Juveniles Wasser stammt aus enormer Tiefe.  (u.U. viele Kilometer tief)

Warmwasser im Haushalt sparen

Freitag, 07. Dezember 2012

Wussten Sie, dass nach der Heizung die Warmwasserbereitung den zweithöchsten Anteil am Gesamtenergieverbrauch im Haushalt ausmacht? Ob zum Waschen, Putzen oder Baden – täglich verwenden wir warmes Wasser. Durch den Einsatz moderner Technik  und die bewusste Verwendung des Warmwassers, können Trinkwasser und die Kosten für die Aufbereitung eingespart werden

Empfehlungen für Küche und Bad:

  • Geschirrspülmaschine bevorzugen
  • Duschen statt Baden
  • Tropfende Wasserhähne reparieren
  • Wassersparende Armaturen benutzen

Wasser sparen

Montag, 30. Juli 2012

Die Wasserknappheit in Europa nimmt zu-durch Klimawandel und Verschwendung verursacht, rechnet die EU- Kommission bis 2050 in vielen europäischen Regionen mit einer erheblichen Wasserknappheit. Besonders der Süden Europas ist getroffen – daher sucht die Brüsseler Behörde nach Wegen für den sparsamen Umgang mit Wasser.

Es soll aber- entgegen entsprechender Medienberichte- keine verbindlichen Vorschriften für private Haushalte geben, betonte EU- Umweltkommissar Janez Potocnik:  „ Ich möchte betonen, dass die Kommission derzeit keine Pläne hat, sparsame Wasserhähne in irgendeinem Mitgliedsland vorzuschreiben“.

Aber vergessen Sie bitte nicht: Wasser ist eine lebenswichtige Ressource!

Mit wenigen technischen Veränderung und ohne großen Aufwand, ist es für jeden möglich, im eigenen Haushalt erhebliche Mengen  kostbares Trinkwasser zu sparen.

Wasser einsparen ist wichtig

Wassersparsamkeit

Sonntag, 03. Juni 2012

Wassersparsamkeit ist heutzutage gleichbedeutend mit Umweltschutz. Es ist daher wichtig, in allen Hydraulischen Anlagen unserer Gebäude (Wohnungen, Häuser, Gewerbeanlagen) industrielle Produkte zu verwenden, die uns in der Wassersparsamkeit unterstützen und besonders hohe Qualitätsansprüche erfüllen. Durchflussbegrenzer, Strahlregler, Wasserspar Duschvorrichtungen oder Multifunktions- Duschköpfe sind Produkte, die sich nicht nur als nützlich für Wassereinsparungen gezeigt haben, sondern es ist sogar bestätigt worden, dass sich damit 30% bis 60% des Wasserverbrauchs reduzieren lassen.

Es empfiehlt sich, ein paar der Ratschläge zum Thema Wassersparsamkeit zu befolgen. Energiesparsamkeit ist gleichzeitig immer auch wirtschaftliche Sparsamkeit und die Nachhaltigkeit für die Umwelt mit sich bringt. Die zu diesem Thema grundlegenden Hinweise sind:

Überprüfen Sie alle Wasserleitungen. Wenn diese an einigen Stellen tropfen, sollten Sie die Leitungen oder die Dichtungen austauschen. Überprüfen Sie auch die Spül- und Waschbecken auf undichte Stellen.

Für die allgemeine Sauberkeit im Haus wie Reinigung der Böden, Wände und Fenster, benötigen Sie einen Wassereimer mit einer Seifenlauge und einen mit klarem Wasser zum Abspülen der Seifenreste. Zum Wässern der Pflanzen und für Reinigungsarbeiten im Garten wird selbstverständlich nur klares Wasser verwendet.

Der wichtigste Faktor beim Wassersparen ist ein KIT, wie z.B. Durchlaufbegrenzer oder Strahlregler, die wir bereits empfahlen. Die Produkte, die Sie bei uns erhalten, sind kinderleicht zu installieren und sorgen für einen niedrigen Wasserkonsum.

Quelle: aboutpixel.de Wasserstrahl © Thomas Graf

Ein Sparduschkopf muss nicht teuer sein!

Samstag, 07. April 2012

Wer sich eine neuen Sparduschkopf kaufen will, hat die Qual der Wahl. Die Auswahl ist sehr groß.

Zwischenzeitlich bietet der Markt eine Vielzahl von Angeboten. Ob beim Discounter, im Baumarkt oder im Internet-Shop: Sparduschköpfe werden längst nicht mehr nur vom Sanitär-Fachhandel angeboten.

Heute sind Sparduschen mit unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten (Massage, Regen usw.) sehr populär. Mittlerweile gibt es Duschen mit 5 (und mehr!) unterschiedlichen Strahlarten. Wer allerdings über längere Zeit einen Multifunktions-Duschkopf nutzt, wird womöglich feststellen, dass man in der Praxis nicht mehr als 2, bestenfalls 3 Einstellungen nutzt.

Bei der Größe der Duschköpfe gibt es Unterschiede. Für welches Produkt man sich entscheidet, hängt vom individuellen Geschmack ab. Jedoch haben Brausen mit großen Köpfen (ab 120 mm Durchmesser) in der Regel Vorteile in Punkto Duschkomfort.

Damit sich die Anschaffung auch wirtschaftlich lohnt, sollte man darauf achten, dass der Duschkopf nicht mehr als 10 Liter/Minute (3 Bar) verbraucht.

Illuminierten Armaturen (LED Licht) gibt es ja schon länger. Verschiedene Hersteller bieten nun auch Duschköpfe mit Sparfunktion an, die einen „leuchtenden“ Duschstrahl haben.

Eine Auswahl an preiswerten & qualitativ hochwerigen Sparduschen finden Sie auch in unseren Internet-Shop.