Archiv für die Kategorie ‘Wasser’

Dürre in Kalifornien – Einwohner müssen Wasser sparen

Samstag, 18. Januar 2014

La-Liana / pixelio.de

Wasser sparen – Was viele Menschen hierzulande aus Umweltbewusstsein tun, muss im US-Bundesstaat Kalifornien zur Zeit aus purer Wasserknappheit getan werden. Jerry Brown, der Gouverneur des Staates, rief für Kalifornien den Notstand wegen Wasserknappheit aus und rief alle Einwohner auf, das kostbare, flüssige gut so gut wie möglich zu sparen.

Um 20%, so empfahl das politische Oberhaupt Kaliforniens dringend, solle jeder Bürger den Wasserverbrauch senken. Seit Monaten leidet der Staat unter Trockenheit, so sehr, wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Grund ist nicht nur die gewohnte Wärme, sondern der ausgefallene Winterniederschlag. Die Wasserreserven Kaliforniens sind so gut wie aufgebraucht und selbst die sonst verschneiten Gipfel der Sierra Nevada sind fast schneefrei. Eigentlich sind die Kalifornier im Sommer auf das Wasser aus der Schneeschmelze angewiesen.

Ganz Kalifornien liegt auf dem Trockenen – Feuer breiten sich aus

Wie ernsthaft und weitreichend das Problem ist, zeigen zwei Satellitenaufnahmen von Kalifornien aus dem Januar 2013, verglichen mit einer aktuellen Aufnahme. Darauf sind die nahezu schneefreien Gipfel der Gebirgskette im Osten Kaliforniens zu sehen, sowie die sonst grüne kalifornische Ebene, die jetzt von der Wasserknappheit gezeichnet ist. Schon im Jahr 2009 hatte der damalige Gouverneur Schwarzenegger den Notstand ausrufen müssen.

Auch die Gefahr für Waldbrände steigt natürlich bei einer derartigen Dürre um ein Vielfaches an. So wüteten diese Woche in der Nähe von Los Angeles großflächige Feuer, die Wohngebiete in der Peripherie der Millionenmetropole bedrohen. Die Brände war Donnerstag bei einer Kleinstadt östlich von Los Angeles ausgebrochen und hat seitdem mehrere Quadratkilometer Wald zerstört, zusätzlich angetrieben von starken Winden.

Dass Dürre und Brände miteinander einhergehen, ist man nicht nur in Los Angeles gewohnt. Eine Gewohnheit, die das Löschen von Bränden mit dem ohnehin schon sehr knappen Wasser jedoch auch nicht leichter macht. Es könnte eines der trockensten Jahre in Kalifornien seit sehr langer Zeit werden.

Designpreis Halle 2014: Wasser als Inspiration

Samstag, 04. Januar 2014

Im Jahr 2007 war es Strom, 2010 die Reise, 2014 wird es das Wasser sein und damit ist der diesjährige Designpreis Halle auch ein Thema für uns. Auch für Sie? Sind Sie begeistert von der Schönheit des Wassers? Oder von seiner Produktivität? So oder so könnte der Designpreis Halle 2014 interessant für Sie sein, entweder als Besucher oder vielleicht sogar als Teilnehmer!

Denn teilnehmen können alle GestalterInnen und Studierende von Design-Studiengängen. Es geht darum, Wasser kreativ und intelligent zu inszenieren. Ziel ist es, die Nutzung von Wasser, seine Inspiration im Bezug auf Produkte oder auch den Umgang mit der Ressource Wasser gekonnt in einem Designkonzept umzusetzen. Ausgerichtet wird der Designpreis Halle 2014 vom gleichnamigen Verein.

Dem Wasser kommt eine enorm große Bedeutung für die Menschen bei. Schon immer strebten sie nach dem kostbaren Nass und die ersten großen menschlichen Siedlungen, zum Beispiel im antiken Ägypten, erstreckten sich allesamt nur dort, wo auch Wasser vorhanden war.
Noch immer, auch in der Moderne, richtet sich viel im Leben nach Wasser, dessen Verfügbarkeit und seiner Nutzung. Nachdem es in früheren industriellen Etappen für Mühlen oder Dämme genutzt wurde, kann Wasser heutzutage helfen, die modernen, weltweiten Energieversorgungsprobleme zu lösen – als ein Lieferant einer regenerativen Energie.

Unser Planet ist zu einem Großteil von Wasser bedeckt und auch wir, die Menschen, bestehen zu einem Großteil daraus. Nur zwei von genügend Gründen, sich beim Designerpreis Halle 2014 mit dem Thema Wasser in kunstvoller Weise auseinanderzusetzen. Neue oder veränderte Wege zur Nutzung von Wasser, Produktideen oder Dienstleistungen sind äußerst interessant im internationalen Wasser-Designwettbewerb von Halle.

Die Teilnahme für alle, die bis zum 31. Januar 2014 noch nicht älter als 40 Jahre alt sind, ist vom 02.01. bis zum 31.01.2014 möglich. Als Einreichungsform sind Poster, Zeichnungen oder Modelle, sowie Videos oder auch Flash-Filme möglich. Preisgeld: 10.000€.

Im Juniwerden die nominierten Werke in einer Abschlussausstellung präsentiert und sind auch in einem Katalog erhältlich. Mehr Informationen zum Designpreis Halle finden Sie hier: www.designpreis-halle.de/

Wasser Messen 2014

Donnerstag, 02. Januar 2014

Hätten Sie’s gewusst? Rund ums kostbare und kühle Nass gibt es alljährlich eine ganze Reihe von internationalen Messen. Auch im deutschsprachigen Raum eröffnen natürlich eine ganze Reihe von Wasser Messen 2014, die wir Ihnen nun, am Anfang des neuen Geschäftjahres, vorstellen möchten.

Zunächst einmal wünschen wir Ihnen, liebe Leser unseres Wasserspar Blogs, ein frohes neues Jahr 2014. Ein Jahr, in dem sich wieder viele Menschen Gedanken um den Wasserverbrauch und -Gebrauch machen werden. Die Gedanken, die sie sich zum Teil bereits gemacht haben, werden im Jahr 2014 auf einigen wichtigen Messe ausgestellt, wie zum Beispiel auf der Aqua Pro, der Schweizer Fachmesse für Wasserwirtschaft. Sie findet vom 05.02.2014 – 07.02.2014 in Bulle, Schweiz statt. Nachdem vom 11.-13.02.2014 in Essen die internationale Fachmesse mit Kongress, E-World energy & water stattfindet, steigt in den Niederlanden eine sehr interessante Fachmesse, die sich auch mit der Wasserbehandlung, dem Management und der Wassertechnologie befasst. Sie heißt Aqua Nederland Vakbeurs und findet vom 18.03. – 20.03.2014 in Gorinchem statt.

Die IFAT München, eine der wichtigsten Wasser Messen 2014

Im zweiten Quartal beherrscht vor allem die IFAT in München das Wassergeschehen. Die IFAT ist die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft mit ca. 2800 Ausstellern. Sie zeigt dem Besucher eine besonders große Vielfalt an Möglichkeiten, Wasser zu nutzen ohne es dabei auszunutzen. Mit insgesamt 5 Messetagen (05.05. – 09.05.2014) ist die IFAT die längste Wassermesse auf dem Tableau – zusammen mit der HAUS & ENERGIE Dortmund. Diese startet dann erst im Oktober, nach der Sommersaison und befasst sich im Wesentlichen mit Wasser im Kontext Bauen, Renovieren und Energiesparen.
Die Messe IWRM in Karlsruhe beschließt das Jahr der Wasser Messen 2014. Am 19. und 20.11.2014 behandeln Messe und Kongress zugleich Wassermanagement und das Element Wasser als Ressource.

Wie auch immer Sie Ihr Wasser nutzen, das Messejahr 2014 wird auch für Sie viele neue Impressionen und Erkenntnisse bereithalten.

Wie entstehen überhaupt Wasserkosten?

Samstag, 28. Dezember 2013

Unser Trinkwasser kommt prinzipiell unbegrenzt aus dem Wasserhahn, der Dusche oder dem Toilettenkasten. Wir nehmen es für selbstverständlich, dafür auch zu bezahlen, indem wir regelmäßig die Wasserkosten an den hiesigen Versorger entrichten. Doch wie kommen Wasserkosten überhaupt zustande? Die folgende Aufstellung zeigt auf, was im Hintergrund der Wasserversorger alles in unsere Wasserkosten miteinfließt.

Deshalb kostet Wasser Geld

Natürlich erfordert es viel Gerät und Arbeit, unser Trinkwasser stets so zuverlässig und mühelos bereitzustellen, begonnen mit dem großen Personalaufwand, den zum Beispiel die Wasserwerke oder die Kanalarbeiten mit sich bringen. Die permanente, ununterbrochene Wasserversorgung für private Haushalte und Gewerbe erfordert einen 24h Dienst aller beteiligten Betriebe.

Woher kommt unser Wasser überhaupt?

Das Wasser selbst muss gewonnen und aufbereitet werden. Dafür fallen neben Personalkosten auch Kosten für Geräte und deren Wartung oder Reparatur an. Dazu gehören zum Beispiel Pumpen, Brunnen, Rohrleitungen, Aufbereitungsanlagen oder Klärwerke. Alle diese und weitere Anlagen müssen in Betrieb gehalten und teilweise auch mit Strom versorgt werden.

Manche Elemente der Wasserwertschöpfung bedürfen zudem einer speziellen Behandlung, wie zum Beispiel Wasserwerke, Pumpstationen oder Hochbehälter. Sie sind durchaus als eigenständige industrielle Anlagen zu betrachten und müssen daher ständig unter Beobachtung, bzw. Bewachung durch Personal stehen. Der Schutz, sowohl gegen Fehlfunktionen, als auch unbefugtes Betreten, ist dauerhaft zu gewährleisten und erfordert ebenfalls Betreuung rund um die Uhr.

Die Instandhaltung der Infrastruktur

Die Wasserversorgung durch die Wasserwerke ist ein großes, komplexes System, indem viele verschiedene Bereiche ineinanderfließen. Allein das Rohrnetz und dessen Wartung erfordern eine ständige Überwachung, sowie die Wartung von Leitungen, Hydranten und Schiebern. Auch die Feuerwehr verlässt sich im Notfall auf die zuverlässige Bereitstellung des Wassers aus dem Netz.
Hinter der permanenten Arbeit steckt natürlich auch ein entsprechender Verwaltungsapparat, der Wartungsteams beauftragt, Rechnungen schreibt oder Prüfungen durchführt.

Viel Service zum günstigen Preis

Es steckt so viel Arbeit hinter der Bereitstellung unseres Trinkwassers, da scheinen die bundesdurchschnittlich 2€ für 1.000 Liter Wasser vergleichsweise günstig.

Die Regenwassernutzungsanlage

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Wasser kostet Geld und Geld fällt ja bekanntlich nicht vom Himmel. Aber Wasser! Mit einer Regenwassernutzungsanlage kann jeder das natürlich Regenwasser ganz einfach für den Haushalt nutzen und somit kostbares und vor allem kostspieliges Leitungswasser sparen.

Hier, im Wasser Spar Blog von Aguaflux, haben wir schon häufig sehr konkret beziffert, wie viel Wasser in Deutschland verbraucht wird. Noch einmal in Kurzform: Jeder Deutsche verbraucht am Tag durchschnittlich 125 Liter Wasser, das meiste davon, nämlich ca. ein Viertel wird fürs Duschen genutzt.
Dieser Statistik gegenüber steht die des jährlichen Regenfalls, der so gut wie überall in Deutschland regelmäßig recht großzügig ausfällt. Installiert ein Deutscher nun eine Regenwassernutzungsanlage, sind damit Tausende von Litern Wasser speicherbar und auch für den Haushalt nutzbar.

Am Beispiel einer Betonzisterne haben wir uns das Ganz mal angeschaut:
Die Hauptbestandteile einer Regenwassernutzungsanlage sind die Zisterne, also der große Wasserbehälter, ein Filter, eine Pumpe, sowie die Anschlussarmaturen an das Hauswassernetz. Bei gängigen Regenwassernutzungsanlagen für Privathaushalte handelt es sich um Exemplare von 3.000 – bis über 10.000 Liter, die in eine Grube eingelassen und vom Anbieter relativ schnell angeschlossen werden.

Die Betonzisterne ist natürlich ein besonders robustes und widerstandsfähiges Stück Wasserersparnis, auf das Hersteller mehrere Jahrzehnte Garantie geben. Garantiert günstig ist nach der Installation auch das Wasser, das ja ganz natürlich und gratis vom Himmel fällt. Es fällt aufs Hausdach und wird von dort in den Speichertank geleitet. Pro Quadratmeter Dachfläche ca. 20 – 25 Liter Wasser, also alle 5 quadratmeter ein Tag Wasser für eine Person. Innerhalb der Regenwassernutzungsanlage befindet sich ein Überlauf, der mit einer unterirdischen Sickergrube verbunden sein sollte. Über eine Tauchpumpe und gegebenenfalls einen Feinfilter wird dann das Regenwasser aus der Regenwassernutzungsanlage in die Verbraucher im Haus geleitet.

Regenwassernutzungsanlagen finden immer recht gute Plätze in Grünflächen, wie dem Garten, können aber auch mit einer für PKW befahrbaren Abdeckung geliefert werden, etwa in der Hauseinfahrt.
Fazit: Einfach aber wahr, das Wasser fällt vom Himmel und kann mit einer unterirdischen Regenwassernutzungsanlage und diversen verwandten Anlagen gesammelt werden.

 

Verbleite Leitungen müssen ausgetaucht werden

Samstag, 07. Dezember 2013

Schon Mitte des Jahres wurde der obligatorische Austausch alter Bleileitungen viel diskutiert, nun ist es soweit, die Leitungen müssen weg, weil sie das Wasser verschmutzen. Für die Wasserkonsumenten und -Nutzer ist es eine wichtige und gesundheitsfördernde Maßnahme, für die Hauseigentümer und Vermieter ist es ein teilweise großer Kostenfaktor. Oder?

Bleifrei trinken – Der Hintergrund

Viele Häuser, die zwischen 1870 und 1971 gebaut wurden, sind mit Bleirohren als Wasserleitungen ausgestattet worden. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass das Wasser in den Leitungen Blei aus den Rohren aufnimmt und somit beim Verzehr in den menschlichen Körper gelangt. Vor allem für Kinder und Schwangere ist die Gefahr einer Bleivergiftung vorhanden.

Seit 1973 werden daher keine Bleirohre mehr verbaut und am 01.01.2003 wurde mit einer neuen Trinkwasserverordnung der Höchstwert für Blei im Trinkwasser auf 0,025 Milligramm pro Liter festgesetzt. Dieser ist nun, seit dem 01.12.2013 wiederum gesunken, und zwar auf 0,01 mg/l.
Alle Bleileitungen, deren ausgegebenes Trinkwasser diesen Wert nun noch überschreiten (und das sind in der Regel alle), müssen durch die Hausbesitzer ausgetauscht werden.

Manche Ideen gehen in Richtung Auskleidung von Bleirohren, diese werden jedoch von Experten nicht als permanent wirksame Lösung angesehen.
Hausbesitzer, die ihre Rohre nicht austauschen, können gegebenenfalls sogar rechtlich dazu verpflichtet werden. Immerhin bieten einige Wasserversorger, wie zum Beispiel die kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL), unter Umständen eine finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Statuten zum bleifreien Trinken an. Statistisch nutzen jedoch nur wenige Hausbesitzer die Initiativen ihrer örtlichen Wasserversorger, dabei reicht oftmals ein einfacher Antrag. Die KWL ersetzt so fast 14.000 alte Bleirohre durch moderne Exemplare aus Kunststoff.

Wie erkennt man, ob Rohre aus Blei bestehen?

Wer sich fragt, ob im eigenen Haushalt Bleirohre das Wasser liefern, kann durch einen einfachen Test auf Bleirohre prüfen. Bleirohre sind silbergrau, weich und lassen sich einfach mit einem Haushaltsmesser einritzen. Auch akustisch unterscheiden sie durch ein dumpfes, nicht-metallisches Geräusch von anderen Materialien.

 

Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht

Donnerstag, 14. Februar 2013

Der europäische Binnenmarktkommissar hat eine Richtlinie vorgeschlagen, nach der die kommunalen oder regionalen Verwaltungen ihre Wasserdienstleistungen dem Wettbewerb öffnen sollen. Gewinnorientierte multinationale Unternehmen würden Gelegenheit bekommen, überall in Europa die öffentliche Wasserversorgung zu übernehmen. Trinkwasser ist ein lokales Monopol- Wettbewerb und Markt sind hier undenkbar! Regierungen können dennoch gezwungen werden, dieses Monopol privaten und gewinnorientierten Unternehmen zu überlassen. Dies führt erfahrungsgemäß zu steigenden Preisen und zu einer schlechteren Dienstleistungsqualität.

Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware – Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen.

Die Forderungen lauten u.a. dass die EU-Institutionen und die Mitgliedsstaaten die Aufgabe haben, dafür zu sorgen, dass alle Bürger/-innen das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben. Auch darf die Versorgung mit Trinkwasser nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die EU soll ihre Initiativen verstärken, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.

Aguaflux UG unterstützt diese Kampagne- Millionen von Menschen wird (selbst in Europa) nach wie vor eine saubere und bezahlbare Wasserversorgung und Abwasserreinigung vorenthalten.

Bitte schließen Sie sich uns an und unterschreiben Sie online oder auf Papier: www.right2water.eu/de

Wasser und Klima

Montag, 21. Januar 2013

Wasser ist auch energetisch ein besonderes Molekül: Es ist sehr viel Energie notwendig, um Wasser zu erwärmen. Daher speichert Wasser in Seen und Ozeanen viel Wärme und wirkt ausgleichend auf das Klima. Dieses ist in Meeresnähe oder nahe großer Seen ausgeglichener als fernab vom Wasser. Meeresströmungen transportieren riesige Wärmemengen aus tropischen Regionen in nördliche Breiten und machen hier das Klima angenehmer. Auch verdunstetes Wasser in der Atmosphäre trägt wesentlich zum Wärmetransport durch die Winde bei. bei der Verdunstung wird nämlich noch mehr Wärmeenergie im Wasserdampf gespeichert -die sogenannte “latente Wärme”. Diese wird freigesetzt, wenn der Wasserdampf wieder flüssig wird. (beim Abregnen) Außerdem ist Wasserdampf ein Treibhausgas- sein Anteil am natürlichen Treibhauseffekt beträgt etwa 60 Prozent.

Der Wasserkreislauf der Erde

Dienstag, 08. Januar 2013

Alle Wasserreservoire hängen zusammen, sie bilden den Wasserkreislauf der Erde. Dieser lässt Süßwasser aus den riesigen Salzwasservorräten der Ozeane entstehen und sorgt so dafür, dass die Süßwasservorräte ständig erneuert werden. Angetrieben wird der Wasserkreislauf von der Sonne: Sonnenstrahlung lässt Wasser aus den Ozeanen, Seen und Flüssen, dem Boden und den Lebewesen verdunsten. So gelangt es in die Atmosphäre. Durch die Winde wird der Wasserdampf über die Erde verteilt, bis er irgendwo abkühlt, dadurch wieder flüssig wird und schließlich als Niederschlag (Regen, Schnee oder Hagel) wieder in Ozeane, Seen, Flüsse und in den Boden gelangt, und von hier in die Lebewesen. Ein Teil des Wassers versickert und führt zur Neubildung von Grundwasser.

Wasservorkommen

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wasser ist auf unserer Erde in gewaltigen Mengen vorhanden, insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometer.

Ca. 97 % davon sind jedoch Salzwasser und daher für uns Menschen  ungenießbar. Nur runde 2,75 %  sind Süßwasser, wovon  das meiste im antarktischen Eis steckt. Nur der kleine Anteil von 0,0001 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde (!) findet sich leicht zugänglich in Flüssen und Seen, im Boden und in der Atmosphäre. Dieses Wasser verdanken wir dem Wasserkreislauf der Erde.

Vadoses Wasser hat am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Dieses „unterirische Wasser“ entstammt den oberen Erdschichten. Vadoses Wasser wird auch als Infiltrationswasser bezeichnet. Dabei handelt es sich um versickertes Regenwasser.

Bei juvenilem (oder fossilem) Wasser handelt es sich um Wasser aus dem Erdinneren. Es ist von ursprünglicher Reinheit. Denn es war nie zuvor atmosphärisches oder Oberflächenwasser. Es entsteht aus Magmaherden und hat noch nicht am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Juveniles Wasser stammt aus enormer Tiefe.  (u.U. viele Kilometer tief)