Archiv für die Kategorie ‘Wasser sparen im Haushalt’

Wasser sparen im ganz großen Stil

Donnerstag, 06. November 2014

Studenten aus Großbritannien haben eine Idee, um hunderte Millionen Liter Wasser zu sparen. Damit würden die Briten auch Wasserkosten sparen, die im hohen dreistelligen Millionenbereich liegen. Wo das Wasser hingeht, liegt ganz daran, wo man zum Wasserlassen hingeht. Die Hintergründe einer unkonventionellen Idee.

Ohne Toilettenspülung Wasser sparen

Zwei Studenten aus England wollen wissen, wie man  Wasserprobleme und gleichzeitig auch finanzielle Probleme in einem Abwasch lösen kann – oder besser einem Spülgang. Denn die beiden jungen britischen Studenten setzen darauf, das stille Örtchen durch viele andere Orte zu ersetzen, die nicht so viel Wasser schlucken, wie die Toilette.

Fast zwei Dutzend olympische Schwimmbecken voll, so eine  Beispielrechnung, würden mit eingespartem Wasser gefüllt, wenn allein die 15.000 Kommilitonen ihrer Universität, der UAE in Norwich, nach ihrem Modell handeln würden. Unter dem Namen „Go With The Flow“ wollen sie ihr Wassersparmodell publik machen, um vielen Menschen beim Wassersparen entscheidende Tipps zu geben.

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Quelle: https://www.facebook.com/npgowiththeflow

Hinter der recht skurrilen Idee, das stille Örtchen an andere Orte zu verlegen, zum Beispiel in die Dusche, stehen einige Zahlen, die gleichwohl nachdenklich machen. Denn eine volle Toilettenspülung kann laut Studie gut und gerne mal 12 Liter Wasser verbrauchen. Hochgerechnet auf das ganze Vereinigte Königreich prophezeien die beiden Wasserspar-Aktivisten eine Wassereinsparpotential von über 800 Millionen Litern! Hinzu würden durch ihr Wassersparmodell auch mehr als eine halbe Milliarden Euro weniger in den Abfluss gespült.

Fragt sich natürlich, wie viele Menschen heute noch keine Sparspülung haben. Dennoch, auch wenn man die Zahlen halbiert, sind sie noch immer gigantisch. Interessant ist auch die Parallele zu Kalifornien, wo, wir berichteten darüber, die Dürre den gesamten Staat an den Rand des Notstands führt.

Wasser sparen durch den Toilettengang in der Dusche? Eine gute Idee – für Sie? Bevor Sie nein sagen, können Sie sich hier auch noch ein wenig mehr über diese besondere Wasserspar-Kampagne informieren.

 

Wenn es Streit um Wasserkosten gibt

Freitag, 17. Oktober 2014

Wenn es ums liebe Geld geht, verstehen die meisten keinen Spaß mehr. So ernst wird es zwischen Vermietern und Mietern manchmal, wenn es um die Wasserkosten in der Wohnung geht, vor allem dann, wenn die Wasserkosten scheinbar ungleich verteilt sind. Wir haben einige grundlegende Fragen und Fakten rund um die Wasserkosten zusammengetragen.

Was beachten bei Warmwasserkosten?

Warmes Wasser – wir haben es auch schon in unserem Online Shop für Wassersparer thematisiert – ist sehr viel kostspieliger als kaltes. Denn um das Wasser zu erhitzen, sind relativ hohe Energiemengen nötig. Daher beachten Sie: Die Warmwasserkosten zählen zu den Heizkosten! Der Vermieter muss diesen Posten verbrauchsunabhängig abrechnen, so will es die Heizkostenverordnung. Tut er dies nicht, kann der Mieter eine 15%ige Kürzung seiner Heizkosten erwirken.

Ist ein Wasserzähler Pflicht?

Jedes deutsche Bundesland beantwortet diese Frage für sich selbst. Wasserzähler sind natürlich praktisch, um die individuellen Wasserkosten jedes einzelnen Verbrauchers zu ermitteln, doch es geht auch, wenn er nicht vorhanden ist. In diesem Fall werden die Wasserkosten durch den Versorger ermittelt.
Zwar müssen Wasserzähler regelmäßig geeicht werden, doch sicher ist, dass sie helfen, eine ganze Menge Streit um die Wasserkosten zu vermeiden.

Wie funktioniert die Wasserkosten Umlage?

Der Vermieter hat hier zwei Modelle zur Auswahl. Er kann entweder nach Wohnfläche und der Anzahl der Bewohner die Wasserkosten ermitteln. Wenn dieser Wasserkosten Verteilerschlüssel nicht vorliegt, werden die schieren Quadratmeterzahlen der Wohnung zu Grunde gelegt. Hier kommt oft ein Ungerechtigkeitsdenken auf bei Slleinstehdnen in großen Wohnungen, sprich „Warum habe ich alleine mehr Wasserkosten, als die 4-köpfige Familie?“.

Zusätzlich zu den reinen Kosten für den Wasserverbrauch werden diesen so genannten „umlegbaren Betriebskosten“ auch Gelder für die Technik hinzuaddiert. Dies betrifft zum Beispiel eine Wasseruhr oder eine eventuell vorhandene Aufbereitungsanlage. Zudem fließen auch die Entwässerung, Kanalgebühren, sowie Reinigungs- und Kläranlagenkosten mit in die allgemeinen Wasserkosten ein.

Wasser in Bayern wird teurer

Dienstag, 05. August 2014

Lange Zeit profitierte die kleine Stadt Oberasbach in Mittelfranken von ordentlichen Zuschüssen. In Kürze werden aber die Preise für Frischwasser aus dem Hahn erhöht. Wir erklären die Zusammenhänge und zeigen unsere Empfehlungen zum Wassersparen im Haushalt.

Warum steigt der Wasserpreis in Oberasbach?

Die Probleme, die in Oberasbach auftreten, sind beispielhaft für die Probleme, die auch viele andere Kommunen bald haben könnten.

1. Die Kommune genoss in den letzten Jahren Zuschüsse aus Landesgeldern für die Erschließung großer Bauareale. Diese Bauvorhaben sind nun weitestgehend abgeschlossen, und es gibt keine neuen großen Baugebiete mehr, sodass die Geldquelle versiegt.

2. Technik und Infrastruktur für die Wasserversorgung sind veraltet. Rohre, Pumpen & Co. müssen entweder erneuert oder ganz ersetzt werden. Die Kosten für die weitgreifenden Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen müssen auf die Bürger umgelegt werden, denn die Wasserversorgung gilt als Allgemeingut.

3. Zu viel Wasser sparen geht auch. Zwar sparen die Deutschen vorbildlich, doch in Oberasbach und auch bundesweit wird sozusagen zu viel gespart. Die Infrastruktur muss aber trotzdem für große Mengen Wasser vorhanden sein, unterhalten und gewartet werden.

Oberasbach ist ein Beispiel für Kommunen in ganz Deutschland

Die Konsequenz für die Oberasbacher: Ab dem 1. Oktober kostet das Wasser in der fränkischen Kleinstadt nicht mehr 1,52€ pro Kubikmeter, sondern 1,79€. Eigentlich immer noch sehr günstig für 1.000 Liter frisches Wasser.

Wasser sparen im Haushalt ist jedoch nicht schwer und täglich überall möglich. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Wasser sparen im Haushalt„.

Regenwassernutzung – Bares Geld, das vom Himmel fällt

Dienstag, 29. Juli 2014

Sparduschköpfe, Durchflussbegrenzer, Strahlregler – Bei all den vielen tollen Produktideen zum Wassersparen fällt einem manchmal das Naheliegendste gar nicht auf: Regen. Anstatt stets Ideen zu suchen, das Wasser aus dem Hahn irgendwie sparsamer zu nutzen, kann man doch einfach das Wasser nehmen, das regelmäßig vom Himmel fällt, und zwar gratis.

Im unterirdischen Tank Regenwasser sammeln

Grundsätzlich ist durch die konsequente Regenwassernutzung eine Ersparnis des Wasserverbrauchs um bis zu 50% möglich.

Doch zunächst einmal muss das Regenwasser natürlich aufgefangen werden, schließlich fällt es nicht konzentriert in den Wasserbehälter. Solche kann man bei vielen Online-Shops oder direkt bei den Anbietern kaufen, sie heißen Regenwassertanks.
Sie sind das Herzstück einer jeden modernen Regenwasseranlage, denn in ihnen sammelt sich das Regenwasser an. Die Wassertanks werden in die Erde eingelassen, zum Beispiel im Gartenboden, und werden über Rohre mit dem gesammelten Regenwasser gespeist. Die Sammlung des Regenwassers findet häufig über die Hausdächer statt. Es sind viele verschiedene Volumina möglich, zwischen 1.000 und gigantischen 15.000 Litern Regenwasser.

Viel Fassungsvermögen mit unfassbarer Stabilität

Dank Tank lassen sich viele Tausend Liter Wasser aus der Leitung sparen, die nun nicht mehr bezahlt werden müssen. Ebenfalls sehr hochwertig sind die starken Materialeigenschaften, die moderne Regenwassertanks mit sich bringen. Die Tankhersteller verwenden moderne Stark-Kunststoffe, die nicht nur den Belastungen vom Erdreich standhalten.

Die Regenwassertanks sind begehbar, mit dem PKW befahrbar und einige Exemplare sogar mit dem LKW befahrbar! Damit sind die Wasserspar-Bedürfnisse privater Nutzung ebenso abgedeckt, wie die kostenbewusster Unternehmen.
Die Regenwassernutzung eignet sich vor allem für Anwendungen jenseits der Körperhygiene, also für Waschen, Spülen oder Gartenbewässerung. Gleichwohl gibt es in Sachen Wasserqualität bei den modernen Regenwassertanks kaum Bedenken, sondern Testsieger. Und auch speziell für die Trinkwasserspeicherung gibt es passende Exemplare.

Kann man zu viel Wasser sparen?

Freitag, 16. Mai 2014

Wir von Aguaflux betreiben hier einen Wasser Spar Blog und daran angeschlossen einen Online Shop für Wasserspar-Produkte. Doch kann man auch zu viel Wasser sparen? Eine Frage, die sich jetzt wohl die Bürger von Hamburg stellen. Dort nämlich hat man offenbar so viel Wasser gespart, dass kostbare Nass jetzt noch kostbarer wird.

Niedrigerer Verbrauch, höherer Preis

Eigentlich eine paradoxe Sache: In Hamburg geht man so sorgsam mit dem Trinkwasser um, dass dieses jetzt teurer werden soll. Der Hamburger Wasserversorger Hamburg Wasser meldet nämlich, dass auf Grund zu niedrigern Verbrauchs die Kosten steigen könnten. Und zwar die Kosten für betrieblichen Mehraufwand, denn durch den geringeren Verbrauch steht das Wasser zu lange in den Leitungen. Mit einer erhöhten Standzeit des Wassers in den Leitungen erhöht sich auch der Bedarf an Chlor im Wasser, um Keimbildung vorzubeugen.
Auch müssen Millionen Euro aus der Stadtkasse in das Versorgungsnetz gespült werden, um die Funktionstüchtigkeit der Leitungen zu gewährleisten, wir berichteten bereits in einem früheren Artikel über die Gründe.

Hamburg im Deutschland-Vergleich ganz weit vorn beim Wasserverbrauch:
Der Wasserverbrauch der Hamburger liegt derzeit bei ca. 105 Liter pro Kopf und pro Tag. Damit liegt Hamburg ganz weit vorn im sorgsamen Umgang mit Trinkwasser aus den Leitungen, der bundesdeutsche Schnitt liegt bei ca. 125 Litern.
Doch Hamburg hat noch eine kanalisationstechnische Besonderheit, die sich ebenfalls deutlich bemerkbar machen könnte: Das als Schwemmkanalisation konzipierte Abwassersystem benötigt für den Abtransport der Abwässer eine bestimmte Menge Wasser. Wenn dort zu wenig Wasser fließt, müsste zusätzlich nachgespült werden, um die Ablagerung von Rückständen zu vermeiden. Somit würde das durch die Bürger gesparte Wasser also letztendlich durch die Stadt in die Kanalisation gepumpt, um Gestank zu vermeiden. Den gibt es teilweise jetzt schon und im Jahr 2013 wurden bereits mehr als 500.000€ ausgegeben, um diese zu beseitigen.

Wasser sparen im Haushalt

Freitag, 28. März 2014

Insgesamt beläuft sich der Wasserverbrauch eines durchschnittlichen Deutschen auf ca. 125 Liter pro Tag. Diese Zahl verteilt sich auf eine Vielzahl von Verbrauchern, wobei im Badezimmer das meiste Wasser verbraucht wird. Dazu haben wir bereits in einem früheren Artikel Tipps zum Wasser sparen im Bad gegeben. Heute nehmen wir uns die restlichen Verbraucher vor, in anderen Wohnräumen und auch draußen.

Wasser sparen ist überall möglich

Halten Sie sich nur einmal vor Augen, zu welchen Gelegenheiten Sie den Wasserhahn aufdrehen. Wasseranschlüsse gibt es in mehreren Räumen, einem oder zwei Bädern, in der Küche und auch außen haben vor allem Einfamilienhäuser oftmals weitere Wasserhähne. Überall können Sie Wasser sparen, indem Sie im alltäglichen Gebrauch des Wassers einfach einige Verhaltensweisen beherzigen. Der Aufwand ist relativ gering, der Effekt auf der jährlichen Nebenkostenabrechnung kann dafür umso größer sein.

Wasserspar Tipps: Waschen und Spülen

Es ist eigentlich klar, wird aber immer wieder falsch gemacht. Das Beladen von Wasch- und Spülmaschinen hat einen direkten Einfluss auf die Wasserkosten. Wenn Sie nur 90% des Fassungsvermögens ausnutzen, ist jeder 10. Wasch- oder Spülgang verschwendetes Wasser. Gehen Sie also in die Vollen!

Wasserspar Tipps: Gießen und Bewässern

Nicht nur drinnen, auch draußen gibt es viel Potential um Wasser zu sparen. Der beliebte Gartensprenger macht seine Arbeit zwar fleißig und zuverlässig, doch wissen Sie wirklich genau, wie viel Wasser dabei verbraucht wird? Damit dieses Wasser effektiv eingesetzt wird, hier ein guter Garten-Tipp zum Wasser sparen: Gießen Sie in den frühen Morgenstunden, dann ist der Boden viel besser in der Lage, das Wasser aufzunehmen. Und natürlich nicht in der prallen Sonne gießen oder sprengen, denn dann verdunstet das Wasser, bevor es zu den wurzeln vordringen kann.

Wasserspar Tipps: Reparieren und Ersetzen

Wenn ein Wasserhahn leckt oder tropft, reparieren Sie ihn. Der Preis für eine neue Dichtung (ein einfacher Gummi-Ring) liegt im Cent-Bereich und damit deutlich unter den Kosten für einen permanent tropfenden Wasserhahn.
Muss ein Gerät doch einmal ganz ersetzt werden, gut. Eine neue Spülmaschine beispielsweise wird Ihnen wahrscheinlich einen deutlich niedrigeren Wasserverbrauch bescheren, als die Alte!

5 Tipps zum Wassersparen im Bad

Sonntag, 16. Februar 2014
Petra Bork  / pixelio.de

Petra Bork / pixelio.de

Mehr als 125 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsch pro Tag. Ein europäischer Mittelwert, von dem der größte Anteil auf das Konto des Badezimmers geht. In den letzten Jahren wurde der Wasserverbrauch  hierzulande bereits deutlich reduziert, was einerseits dem besseren Umweltbewusstsein, aber auch verbesserten Wasserspargeräten zuzuschreiben ist.

Dennoch: Im Badezimmer wird das meiste Trinkwasser verbraucht, konkret knapp 40 Liter fürs Baden und Duschen und mit gut 35 Litern knapp dahinter die Toilette. Mit einem weiten Abstand (ca. 15 Liter) folgt die Waschmaschine – bei manchen steht sie ja auch im Badezimmer.

40 Liter Duschen und 37 Liter Toilette – Die Top-Wasserverbraucher

Ca. 2/3 des Wasserverbrauchs entsteht im Badezimmer. Die Körperhygiene ist uns Deutschen anscheinend wichtig, sonst wären die Statistiken nicht so eindeutig. Mit fast 40 Litern verbrauchen Deutsche das meiste Wasser am Tag für die Dusche, die Badewanne, bzw. Hände waschen und Zähne putzen. Knapp dahinter folgt die Toilettenspülung – Gut, der Toilettengang ist ja nicht zu vermeiden, mit einer entsprechenden Spülvorrichtung aber deutlich sparsamer gestaltbar.

Und damit beginnen nun auch unsere 5 Tipps zum Wassersparen im Bad:

1. Bis zu 9 Liter Wasser spülen wir im wahrsten Sinne die Toilette herunter. Aktuelle Toilettenspülkästen schaffen Abhilfe und reduzieren mit Hilfe eine zusätzlichen Spültaste auf einen Verbrauch von nur noch 5 Litern pro Spülung. Übers Jahr gesehen sind hier Tausende Liter Ersparnis „drin“.

2. Klar, manchmal ist ein heißes Vollbad einfach schöner. Die Dusche ist aber sparsamer als die Wanne. Eine durchschnittliche Wanne fasst nämlich 200 Liter Wasser. Mit einer solchen Menge des kostbaren guts können Sie gut und gerne 3 – 4 Mal duschen gehen.

3. Mit Wasser laufen die Kosten – Vor allem beim Zähneputzen oder beim Einseifen in der Dusche sammeln wir Kubikmeterweise Wasserkosten an, indem wir den Wasserhahn laufen lassen. Versuchen Sie, sich das abzugewöhnen, es ist gar nicht so schwer und der blick auf die Wasserrechnung dann auch nicht mehr.

4. Nutzen Sie das volle Fassungsvermögen Ihrer Waschmaschine. Für zwei, drei Kleidungsstücke lohnt sich der kostenintensive Betrieb nicht, da können Sie alternativ auch einmal das Waschbecken volllaufen lassen, Waschpulver einstreuen und die Wäsche dort einlegen.

5. Mit technischen Hilfsmittel sparen Sie eine Menge Wasser – Wie zum Beispiel mit einem unserer innovativen Sparduschköpfe oder auch einem Durchflussbegrenzer – Schauen Sie mal im Shop vorbei, Investitionen, die sich auszahlen werden!

Die Regenwassernutzungsanlage

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Wasser kostet Geld und Geld fällt ja bekanntlich nicht vom Himmel. Aber Wasser! Mit einer Regenwassernutzungsanlage kann jeder das natürlich Regenwasser ganz einfach für den Haushalt nutzen und somit kostbares und vor allem kostspieliges Leitungswasser sparen.

Hier, im Wasser Spar Blog von Aguaflux, haben wir schon häufig sehr konkret beziffert, wie viel Wasser in Deutschland verbraucht wird. Noch einmal in Kurzform: Jeder Deutsche verbraucht am Tag durchschnittlich 125 Liter Wasser, das meiste davon, nämlich ca. ein Viertel wird fürs Duschen genutzt.
Dieser Statistik gegenüber steht die des jährlichen Regenfalls, der so gut wie überall in Deutschland regelmäßig recht großzügig ausfällt. Installiert ein Deutscher nun eine Regenwassernutzungsanlage, sind damit Tausende von Litern Wasser speicherbar und auch für den Haushalt nutzbar.

Am Beispiel einer Betonzisterne haben wir uns das Ganz mal angeschaut:
Die Hauptbestandteile einer Regenwassernutzungsanlage sind die Zisterne, also der große Wasserbehälter, ein Filter, eine Pumpe, sowie die Anschlussarmaturen an das Hauswassernetz. Bei gängigen Regenwassernutzungsanlagen für Privathaushalte handelt es sich um Exemplare von 3.000 – bis über 10.000 Liter, die in eine Grube eingelassen und vom Anbieter relativ schnell angeschlossen werden.

Die Betonzisterne ist natürlich ein besonders robustes und widerstandsfähiges Stück Wasserersparnis, auf das Hersteller mehrere Jahrzehnte Garantie geben. Garantiert günstig ist nach der Installation auch das Wasser, das ja ganz natürlich und gratis vom Himmel fällt. Es fällt aufs Hausdach und wird von dort in den Speichertank geleitet. Pro Quadratmeter Dachfläche ca. 20 – 25 Liter Wasser, also alle 5 quadratmeter ein Tag Wasser für eine Person. Innerhalb der Regenwassernutzungsanlage befindet sich ein Überlauf, der mit einer unterirdischen Sickergrube verbunden sein sollte. Über eine Tauchpumpe und gegebenenfalls einen Feinfilter wird dann das Regenwasser aus der Regenwassernutzungsanlage in die Verbraucher im Haus geleitet.

Regenwassernutzungsanlagen finden immer recht gute Plätze in Grünflächen, wie dem Garten, können aber auch mit einer für PKW befahrbaren Abdeckung geliefert werden, etwa in der Hauseinfahrt.
Fazit: Einfach aber wahr, das Wasser fällt vom Himmel und kann mit einer unterirdischen Regenwassernutzungsanlage und diversen verwandten Anlagen gesammelt werden.

 

10 Haushaltstipps zum Wassersparen

Dienstag, 29. Oktober 2013

birgitH / pixelio.de

Der Haushalt ist ein wahrer Wasser-Vernichter. Ungefähr 125 Liter Wasser verbraucht ein Deutscher im Durchschnitt pro Tag! In einem unserer vorigen Artikel haben wir schon aufgelistet, welche der Wasserverbraucher im Haushalt die größten sind. Heute lassen wir das Ganze mit einer neuen Auflistung zusammenfließen, und zwar mit 10 Haushaltstipps zum Wassersparen.

Wasser sparen Tipps, Block 1 – An den Armaturen Wasserverbrauch reduzieren

Was wären wir für ein Online Shop für Wassersparprodukte, wenn wir hier nicht eine Menge guter Tipps für Sie hätten?

1. Die Einhebelmischbatterie – Falls noch nicht vorhanden, unbedingt kaufen. Ein moderner Wasserhahn, schon günstig zu kaufen.

2. Toilettenspülung mit Sparfunktion oder auch zwei Tasten.

3. Die Dusche ist der größte Wasserverbraucher in Haushalt. Drehen Sie ihm mit einem Sparduschkopf den Hahn ab…

4. …oder auch mit einem Durchflussbegrenzer.

5. Wenn die Armaturen tropfen, ist das nicht zu unterschätzen. Tropfen für tropfen steigt Ihr Wasserverbrauch höher, als Sie denken würden. Reparatur dringend zu empfehlen!

Wasser sparen Tipps, Block 2 – Küche und Haushalt

6. Auch das Spülen steht mit auf der Liste der Wasserverbraucher, zwar nur auf den hinteren Plätzen, aber sparen können Sie auch hier. Lassen Sie nicht das Wasser laufen und nutzen Sie eine Schüssel.

7. Welch Glück, wenn man eine Spülmaschine hat. Die verbraucht zwar weniger Wasser, als so manches Spülen von Hand, kann aber noch besser werden. Effizienz erreichen sie hier, indem Sie die Maschine Platzökonomisch einräumen.

8. Nutzen Sie für die Pflanzenbewässerung eine Regentonne. Bäume, Büsche und Blumen trinken nämlich auch sehr gerne Regenwasser.

Wasser sparen Tipps, Block 3 – Extrem sparsam

9. Sammeln Sie das Badewasser, um damit die Toilettenspülung zu ersetzen.

10. Rüsten Sie Ihre Dusch- oder Badewannenstöpsel mit Kleber aus, damit im Betrieb nicht unnötig Wasser verloren geht. 

Lassen Sie doch mal ein paar dieser Tipps zum Wassersparen in Ihren Haushalt einfließen. So müsste es doch eigentlich möglich sein, die 100-Liter Marke des täglichen Wasserverbauchs zu knacken.

Wasserverbraucher im Haushalt – Wo fließt das meiste Haushaltsgeld?

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Rainer Sturm / pixelio.de

Wasser sparen, Hauptthema unseres Blogs und auch ein wichtiges Thema im Haushalt. Nach aktuellen Statistiken verbraucht jeder Deutsche täglich ca. 125 Liter Wasser pro Tag! Eine ganze Menge Wasser, die eine große Badewanne füllen kann, aber bei weitem nicht der oberste Pegelstand unter den internationalen Wasserverbrauchern ist – Spitzenreiter Dubai, USA und Japan liegen weitaus höher im privaten Wasserverbrauch. Der verteilt sich auf verschiedene Verbraucher innerhalb des Haushalts, Wasser sparen kann man so gut wie überall.

Der höchste Anteil des Wasserverbrauchs entfällt auf das Badezimmer. Die tägliche Dusche, morgens oft ein probates Mittel, um richtig wach zu werden, schlägt mit satten 35% des täglichen privaten Wasserverbrauchs zu Buche. Durchschnittlich sind das in Deutschland 44 Liter, die aus der Brause über unsere Körper und wieder in den Abfluss fließen.

Knapp dahinter in der Statistik und im Badezimmer meistens direkt neben der Dusche liegt die Toilette. Auf sie entfallen weitere 31% des täglich verbrauchten Wassers durch, ca. 39 Liter spülen die Deutschen täglich buchstäblich die Toilette hinunter.

Auf den folgenden Plätzen liegen Wäsche waschen (15% / 19 Ltr.), Spülen (6% / 8 Ltr.) und die Reinigung der Wohnung (4% / 5 Ltr.). Ist Körperhygiene in Deutschland also am wichtigsten? Schon, aber die drei geringen Verbraucher fallen in den meisten Haushalten auch nicht täglich ins Gewicht.

10 Minuten heiße Dusche kostet schon mehr als 1€

Somit ergeben sich vor allem beim Duschen und bei der Toilettenspülung Möglichkeit, Wasserkosten zu sparen. Eine Toilettenspülung kostet zwischen 0,01€ und 0,06€, je nach Spülungssystem. Mit modernen WC Sparspülungen können Sie teilweise mehr als 50% Kosten für Wasser sparen.

Und auch Wasser sparen in der Dusche ist ganz einfach, zum Beispiel mit unseren modernen Wassersparduschköpfen. Die sparen Wasserkosten und ermöglichen mit ihren vielen Düsen trotzdem komfortables und abwechslungsreiches Duschen.

Noch zwei gute Tipps: Beim Einshampoonieren das Wasser ausschalten und nicht unter der Dusche die Zähne putzen!