Archiv für die Kategorie ‘Wasserqualität’

Hohe Wasserqualität im hohen Norden

Montag, 18. August 2014

Zwar neigt sich der Sommer wohl oder übel so langsam dem Ende entgegen. Doch noch geben die Sonnenanbeter die Hoffnung auf den einen oder anderen Tag am Badesee nicht auf. Speziell in Hamburg ist zumindest alles bereitet, was die Wasserqualität an Badeseen angeht. Von den großen Badeseen sind fast alle von hervorragender Qualität. Sollte das Wetter also noch einmal Badespaß zulassen, in Hamburg ist es ein garantiert sauberer Spaß!

Wasserqualität in Hamburger Badeseen ist überwiegend optimal

Eigentlich steigt mit der Temperatur auch der Anteil an Bakterien in Badeseen. Doch das gilt natürlich auch für die Anzahl der Menschen, die in sommerlicher Hitze Abkühlung suchen. Und das geht in Hamburg dieser Tage besonders gut. Zwar sind diese Tage, Mitte August 2014, nicht die wärmsten. Doch die Wasserqualität der Hamburger Badeseen ist sehr gut. Zumindest in den meisten.

15/16 Hamburger Badeseen von guter Qualität

Nur der Eichbaumsee bleibt nach wie vor wegen Krankheitserregern gesperrt. Bei zwei weiteren Seen, nämlich dem Öjendorfer See und dem Sommerbad Volksdorf bestehen Warnung vor möglichem Parasitenbefall im Wasser.

Die Wasserqualität in den Badeseen in Hamburg wird alle drei Wochen überprüft. Schirmherr dieser Prüfungen ist das Institut für Hygiene und Umwelt der Stadt Hamburg. Im Zentrum des Interesses stehen bei den Prüfungen vor allem Enterokokken und Escherichia coli, also Bakterien, die den menschlichen Darmtrakt angreifen.

Beliebte Badeorte im Großraum Hamburg

Im Großen und Ganzen Raum Hamburg lässt es sich also sehr gut baden und schwimmen. In dem Zusammenhang hat die HL-live eine Liste mit den 99 Lieblingsorten am Wasser herausgegeben. sicherlich auch empfehlenswert, um den persönlichen Bade-Horizont in der Region noch ein wenig zu erweitern.

Wasserqualität selber prüfen

Dienstag, 10. Juni 2014

Erst gestern ging wieder eine Meldung heraus, nach der Trinkwasser in einer Region Deutschlands nicht genießbar sei. Laut Radio Bremen sei das Trinkwasser in Bremerhaven Weddewarden nicht genießbar. Doch was bedeutet ungenießbar und wie kann man im eigenen Haushalt die Wasserqualität selber prüfen?

Wasserqualität beeinträchtigt: Salzwasser aus der Leitung?

Zum Duschen ist das Wasser in Weddewarden noch vollkommen unbendenklich, nur trinken sollte man es nicht. Dass etwas mit dem Leitungswasser nicht stimmt, darauf hatte einige Tage zuvor bereits ein latenter Salzgeschmack im Leitungswasser hingewiesen. Schuld an diesem salzigen Leitungswasser habe wohl der nahegelegene Fluss Weser, so das Gesundheitsamt. Die Behörde ist erste Anlaufstelle für Fälle beeinträchtiger Wasserqualität.

Selbst die Wasserqualität prüfen

Doch was kann man tun, wenn man schon einmal selbst sichergehen will, was die Wasserqualität angeht?
Wasser spielt eine große Rolle in unserem Alltagsleben. Waschen, Hygiene, Haushalt – Diese und weitere Alltagsbereiche deckt das kostbare Nass für uns tagtäglich ab. Da kann ein Tag ohne nutzbares Trinkwasser schon mal schwer ins Gewicht fallen. Was also tun, wenn man Bedenken bezüglich der Wasserqualität hat und die Wasserreinheit selbst prüfen will?

Wasserqualität selber prüfen – Dies sind die richtigen Schritte:

1. Rufen Sie zunächst beim örtlichen Wasserwerk an. Sollte etwas mit dem Wasser aktuell nicht stimmen, wird man es Ihnen sehr wahrscheinlich hier sagen können.

3.Schauen Sie dieses Youtube Video mit Tests zum Wassertesten:

Worauf kann man die Wasserqualität prüfen?

Gängige Faktoren, auf die die Wasserqualität geprüft wird, sind in entsprechenden Labors zum Beispiel die folgenden:

  1. Legionellen oder Darmkeime (Bakterielle Wasserverschmutzung)
  2. Bleiund andere Schwermetalle (physische Wasserverschmutzung)
  3. Nitrat und andere Mineralien(chemische Wasserverschmutzung)

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Wasserqualität selbst zu prüfen: Einige Apotheken bieten die Wasserqualitätsprüfung als besondere Dienstleistung an.

Wasserqualität von Badeseen

Freitag, 06. Juni 2014

Die Prüfung der Wasserqualität von Badeseen wird in Deutschland von Gesundheitsaufsehern vorgenommen. Sie prüfen dabei nicht nur die Wasserqualität in Badeseen, sondern auch das Gebiet um die Badeseen herum. Wie die schwaebische.de berichtet, ist zum Beispiel die Wasserqualität im Landkreis Biberach im wahrsten Sinne ausgezeichnet.

So verläuft eine Wasserprobe an Badeseen

Die Mitarbeiter vom Gesundheitsamt fahren regelmäßig die zu prüfenden Badeseen im Bereich ihrer Zuständigkeit ab, um dort Wasserproben zu entnehmen. Für die Entnahme der Wasserprobe wird der potentiell schlechteste Bereich eines Gewässers gewählt, nämlich der des Flachwassers.
Die Proben werden im Gesundheitsamt vor allem auf zwei bestimmte Keimarten untersucht. Die Rede ist von Enterokokken und Escherichia, zwei Fäkalkeime.

Krankheitserreger in Badeseen: Enterokokken sind Bakterien, die können das Immunsystem angreifen und Infektionen hervorrufen. Symptome dafür sind Infektionen des Harnwegs, Sepsis oder sogar eine Herzhautentzündung.
Escherichia ist ebenfalls ein infektiöses Bakterium, das sogar als allgemeiner Indikator für die sanitäre Wasserqualität herangezogen wird.

Kommen die Bakterien in zu hoher Konzentration in Badeseen vor, ist die Wasserqualität zu sehr beeinträchtigt und es wird vom Gesundheitsamt ein Badeverbot für das entsprechende Gewässer ausgesprochen.
Alternativ können auch Salmonellen zur Schließung eines Badesees führen.

In Biberach ist das Wasser sauber – Und sonst?

Jetzt, zu Pfingsten, wird es wieder viele Menschen in die öffentlichen Badeseen treiben. Der Landkreis Biberach darf sich, so bestätigt der Bericht, über durchweg daubere Seen in exzellenter Wasserqualität freuen. Das ist gleichwohl nicht überall so. Denn in manchen Seen ist das Baden eklig, wie berliner-kurier.de berichtet.

Demnach sind sogar europaweit 95% aller Badestellen vollkommen bedenkenfrei zu nutzen. Wie die Europäische Umweltagentur weiter angibt, sei im kontinentalen Vergleich Zypern ein Musterbeispiel für Wasserqualität, Estland dagegen hat die meisten bedenklichen Ergebnisse erhalten.

Liebe Badegäste: Sie müssen leider draußen bleiben

Innerdeutsch konnten auch nicht alle Badeorte überzeugen. 13 davon haben momentan keine Wasserqualität, die für unbedenkliches Baden spräche. Für die Menschen in deren Umgebung gilt also leider am kommenden, heißen Pfingst-Wochenende: Wir müssen draußen bleiben.

Schutzmaßnahmen der Wasserförderung

Montag, 05. Mai 2014

Schon eine Kleinstadt in Deutschland verbraucht täglich Millionen Liter Trinkwasser. Dafür muss im wahrsten Sinne eine Quelle erschlossen sein, wie zum Beispiel Brunnen oder auch Flussuferbereiche. Insbesondere Letztere bedürfen eines umfassenden Schutzes und sind daher in Schutzzonen eingeteilt. Das zukünftige Trinkwasser wird somit schon bei seiner Entstehung geschützt.

Ein konkretes Beispiel sind die Stadtwerke Hilden. Der Ort liegt zwischen Düsseldorf und Köln, sowie bei einem Wasserbedarf von 5 Millionen Litern Trinkwasser am Tag. Grundstoff ist das so genannte Rohwasser, dass für den Verbrauch noch aufbereitet wird. Es stammt zu fast der Hälfte aus Rheinwasser. Dieses wird natürlich nicht einfach aus dem Fluss geschöpft, sondern vom Rheinufer.
Dazu wird das Flusswasser genutzt, das bereits durch Kies und Sand gesickert und in 30 Metern Tiefe zu Grundwasser geworden ist.

Die Schutzzonen der Trinkwassergewinnung an Flüssen

Rund herum gibt es Schutzzonen, die für die Beibehaltung der Wasserreinheit sorgen sollen. Die unmittelbare Umgebung, Schutzzone 1, schließt Umzäunung und Mäharbeiten ein. Durch den kleingehaltenen Pflanzenbewuchs sollen Verunreinigungen sofort erkannt werden.
Die umliegenden Schutzzonen regeln Maßnahmen im größeren Rahmen. So dürfen sich zum Beispiel in Schutzzone 2 keine Betriebe ansiedeln, die für das Grundwasser gefährliche Stoffe verarbeiten.
Schutzzone 3 betrifft zum Beispiel die umliegenden Felder hiesiger Landwirte. Diese dürfen innerhalb der Zone bestimmte Pflanzenschutzmittel nicht auf ihren Feldern einsetzen.

Was kann jeder einzelne zum Wasserschutz beitragen?

Jeder kann einen Beitrag leisten. Anstatt lediglich Verbraucher zu sein, kann man sich darauf besinnen, den Wasserkreislauf nicht im eigenen Haushalt zu kontaminieren. So sollten auf keinen Fall Medikamente oder Farben in der Toilette heruntergespült werden. Auch umweltbewusstes Waschen und Spülen trägt zu einer besseren Wasserqualität bei.

Legionellen: Wieder ein Fall von Befall

Montag, 24. Februar 2014

Eigentlich finden in der Hagenbachhalle in Schwäbisch Hall nur fröhliche Sportereignisse statt. Zuletzt fanden sich dort aber wohl nicht nur Sportler und Zuschauer, sondern auch Legionellen ein. Der kritische Wert für eine Gesundheitsgefährdung ist laut einem Sprecher der Stadt nicht gegeben, dennoch müssen alle Duschköpfe ausgetauscht werden.

Schon vor gut einem Monat hatten wir bereits über das Thema Legionellen in Duschen berichtet. Da wir von Aguaflux in unserem Wasserspar Blog generell an allen Themen rund ums Wasser interessiert sind, waren wir interessiert, als wir diese Meldung lasen.

Legionellen in der Sporthallen-Dusche

In der Hagenbachhalle, einer Sporthalle in Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg, wurde kürzlich ein erhöhter Legionellenwert festgestellt. Aufgefallen war dies im Zuge einer Routineuntersuchung, die hier alljährlich ansteht. Grund zur Besorgnis besteht nicht, denn, wie ein Sprecher der Stadt sagte, habe die Untersuchung keinen krtischen Wert ergeben.

Wie wird der Legionellen Wert ermittelt?

Der Grenzwert hierfür liegt nämlich bei 10.000 KBE. Was bedeutet eigentlich dieser Wert und seine Einheit? KBE steht für kolonienbildende Einheiten pro 100 Milliliter. Gemessen wird also im Wasser die Anzahl der Legionellen, die – zur Verdeutlichung – in der Wassermenge eines halben Schnapgläschens vorkommt. Ist diese Anzahl von Bakterien niedriger als 10.000 Exemplare, wird nicht von einem kristischen Stadium gesprochen.

Was sind Legionellen?

Doch was macht die Ermittlung der Legionellen-Kulturen so wichtig? Legionellen sind Bakterien, die Legionellose, auch bekannt als Legionärskrankheit, erregen können. Die Bakterien sind zu 90 – 95% aller Fälle für die Erregung der Krankheit verantwortlich, eine Krankheit, die eine im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Lungenentzündung hervorrufen kann. Sogar schwerwiegende Infektionen, etwa der Atemwege oder der Hirnhaut sind in ganz seltenen Fällen möglich.

Entwarnung für die Hagenbachhalle

In Schwäbisch Hall besteht jedoch kein Grund zur Sorge vor solchen Horrorszenarien, da hier nur 2300KBE aus dem Duschkopf kam – Also nicht einmal ein Viertel des kritischen Wertes. Im Wassertank lag der Wert dagegen sogar bei Null! Daher, so die Diagnose, sind wohl nur die Zuleitungen und Duschköpfe belastet. Die Leitungen können durchgespült, die Duschköpfe ausgewechselt werden. Also alles sauber, in der Hagenbachhalle in Schwäbisch Hall.