Harte Maßnahmen zum Schutz vor Verschwendung

Zum Jahreswechsel war Israel fast ausgetrocknet und der Preis für das begehrte Gut Wasser kletterte für Privathaushalte um 25 Prozent nach oben. Weitere Erhöhungen und Bußgelder für Verschwender sind angekündigt.

Schon jahrelang leidet das Land unter zunehmender Wasserknappheit und versucht, den Verbrauch mit Strafen und hohen Preisen zu drosseln. Bis Anfang 2011 sollen die Wasserkosten für Haushalte (also innerhalb von 12 Monaten) insgesamt um 43 % angehoben werden. Der jetzige Preissprung trifft gerade Israels Arbeitnehmer hart. Deren durchschnittliches Einkommen stürzte 2009 infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise innerhalb von vier Monaten um 7,5 Prozent ab. Aber: Die hohen Haushaltspreise, verknüpft mit Bußgeldern für Wasserverschwendung, zeigen auch Wirkung und mindern die Wasserverschwendung im Land. Nach jüngsten Zahlen ging der Verbrauch in Küchen, Gärten und Garagen im Jahr 2009 um neun Prozent zurück. Die israelische Bevölkerung wird so vom Land mit harten Maßnahmen zum Umdenken erzogen. Jeder einzelne Haushalt wird sich, so lange noch nicht geschehen, mit dem Thema Wassersparen auseinandersetzen.

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