Designpreis Halle 2014: Wasser als Inspiration

04. Januar 2014

Im Jahr 2007 war es Strom, 2010 die Reise, 2014 wird es das Wasser sein und damit ist der diesjährige Designpreis Halle auch ein Thema für uns. Auch für Sie? Sind Sie begeistert von der Schönheit des Wassers? Oder von seiner Produktivität? So oder so könnte der Designpreis Halle 2014 interessant für Sie sein, entweder als Besucher oder vielleicht sogar als Teilnehmer!

Denn teilnehmen können alle GestalterInnen und Studierende von Design-Studiengängen. Es geht darum, Wasser kreativ und intelligent zu inszenieren. Ziel ist es, die Nutzung von Wasser, seine Inspiration im Bezug auf Produkte oder auch den Umgang mit der Ressource Wasser gekonnt in einem Designkonzept umzusetzen. Ausgerichtet wird der Designpreis Halle 2014 vom gleichnamigen Verein.

Dem Wasser kommt eine enorm große Bedeutung für die Menschen bei. Schon immer strebten sie nach dem kostbaren Nass und die ersten großen menschlichen Siedlungen, zum Beispiel im antiken Ägypten, erstreckten sich allesamt nur dort, wo auch Wasser vorhanden war.
Noch immer, auch in der Moderne, richtet sich viel im Leben nach Wasser, dessen Verfügbarkeit und seiner Nutzung. Nachdem es in früheren industriellen Etappen für Mühlen oder Dämme genutzt wurde, kann Wasser heutzutage helfen, die modernen, weltweiten Energieversorgungsprobleme zu lösen – als ein Lieferant einer regenerativen Energie.

Unser Planet ist zu einem Großteil von Wasser bedeckt und auch wir, die Menschen, bestehen zu einem Großteil daraus. Nur zwei von genügend Gründen, sich beim Designerpreis Halle 2014 mit dem Thema Wasser in kunstvoller Weise auseinanderzusetzen. Neue oder veränderte Wege zur Nutzung von Wasser, Produktideen oder Dienstleistungen sind äußerst interessant im internationalen Wasser-Designwettbewerb von Halle.

Die Teilnahme für alle, die bis zum 31. Januar 2014 noch nicht älter als 40 Jahre alt sind, ist vom 02.01. bis zum 31.01.2014 möglich. Als Einreichungsform sind Poster, Zeichnungen oder Modelle, sowie Videos oder auch Flash-Filme möglich. Preisgeld: 10.000€.

Im Juniwerden die nominierten Werke in einer Abschlussausstellung präsentiert und sind auch in einem Katalog erhältlich. Mehr Informationen zum Designpreis Halle finden Sie hier: www.designpreis-halle.de/

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Wasser Messen 2014

02. Januar 2014

Hätten Sie’s gewusst? Rund ums kostbare und kühle Nass gibt es alljährlich eine ganze Reihe von internationalen Messen. Auch im deutschsprachigen Raum eröffnen natürlich eine ganze Reihe von Wasser Messen 2014, die wir Ihnen nun, am Anfang des neuen Geschäftjahres, vorstellen möchten.

Zunächst einmal wünschen wir Ihnen, liebe Leser unseres Wasserspar Blogs, ein frohes neues Jahr 2014. Ein Jahr, in dem sich wieder viele Menschen Gedanken um den Wasserverbrauch und -Gebrauch machen werden. Die Gedanken, die sie sich zum Teil bereits gemacht haben, werden im Jahr 2014 auf einigen wichtigen Messe ausgestellt, wie zum Beispiel auf der Aqua Pro, der Schweizer Fachmesse für Wasserwirtschaft. Sie findet vom 05.02.2014 – 07.02.2014 in Bulle, Schweiz statt. Nachdem vom 11.-13.02.2014 in Essen die internationale Fachmesse mit Kongress, E-World energy & water stattfindet, steigt in den Niederlanden eine sehr interessante Fachmesse, die sich auch mit der Wasserbehandlung, dem Management und der Wassertechnologie befasst. Sie heißt Aqua Nederland Vakbeurs und findet vom 18.03. – 20.03.2014 in Gorinchem statt.

Die IFAT München, eine der wichtigsten Wasser Messen 2014

Im zweiten Quartal beherrscht vor allem die IFAT in München das Wassergeschehen. Die IFAT ist die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft mit ca. 2800 Ausstellern. Sie zeigt dem Besucher eine besonders große Vielfalt an Möglichkeiten, Wasser zu nutzen ohne es dabei auszunutzen. Mit insgesamt 5 Messetagen (05.05. – 09.05.2014) ist die IFAT die längste Wassermesse auf dem Tableau – zusammen mit der HAUS & ENERGIE Dortmund. Diese startet dann erst im Oktober, nach der Sommersaison und befasst sich im Wesentlichen mit Wasser im Kontext Bauen, Renovieren und Energiesparen.
Die Messe IWRM in Karlsruhe beschließt das Jahr der Wasser Messen 2014. Am 19. und 20.11.2014 behandeln Messe und Kongress zugleich Wassermanagement und das Element Wasser als Ressource.

Wie auch immer Sie Ihr Wasser nutzen, das Messejahr 2014 wird auch für Sie viele neue Impressionen und Erkenntnisse bereithalten.

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Wie entstehen überhaupt Wasserkosten?

28. Dezember 2013

Unser Trinkwasser kommt prinzipiell unbegrenzt aus dem Wasserhahn, der Dusche oder dem Toilettenkasten. Wir nehmen es für selbstverständlich, dafür auch zu bezahlen, indem wir regelmäßig die Wasserkosten an den hiesigen Versorger entrichten. Doch wie kommen Wasserkosten überhaupt zustande? Die folgende Aufstellung zeigt auf, was im Hintergrund der Wasserversorger alles in unsere Wasserkosten miteinfließt.

Deshalb kostet Wasser Geld

Natürlich erfordert es viel Gerät und Arbeit, unser Trinkwasser stets so zuverlässig und mühelos bereitzustellen, begonnen mit dem großen Personalaufwand, den zum Beispiel die Wasserwerke oder die Kanalarbeiten mit sich bringen. Die permanente, ununterbrochene Wasserversorgung für private Haushalte und Gewerbe erfordert einen 24h Dienst aller beteiligten Betriebe.

Woher kommt unser Wasser überhaupt?

Das Wasser selbst muss gewonnen und aufbereitet werden. Dafür fallen neben Personalkosten auch Kosten für Geräte und deren Wartung oder Reparatur an. Dazu gehören zum Beispiel Pumpen, Brunnen, Rohrleitungen, Aufbereitungsanlagen oder Klärwerke. Alle diese und weitere Anlagen müssen in Betrieb gehalten und teilweise auch mit Strom versorgt werden.

Manche Elemente der Wasserwertschöpfung bedürfen zudem einer speziellen Behandlung, wie zum Beispiel Wasserwerke, Pumpstationen oder Hochbehälter. Sie sind durchaus als eigenständige industrielle Anlagen zu betrachten und müssen daher ständig unter Beobachtung, bzw. Bewachung durch Personal stehen. Der Schutz, sowohl gegen Fehlfunktionen, als auch unbefugtes Betreten, ist dauerhaft zu gewährleisten und erfordert ebenfalls Betreuung rund um die Uhr.

Die Instandhaltung der Infrastruktur

Die Wasserversorgung durch die Wasserwerke ist ein großes, komplexes System, indem viele verschiedene Bereiche ineinanderfließen. Allein das Rohrnetz und dessen Wartung erfordern eine ständige Überwachung, sowie die Wartung von Leitungen, Hydranten und Schiebern. Auch die Feuerwehr verlässt sich im Notfall auf die zuverlässige Bereitstellung des Wassers aus dem Netz.
Hinter der permanenten Arbeit steckt natürlich auch ein entsprechender Verwaltungsapparat, der Wartungsteams beauftragt, Rechnungen schreibt oder Prüfungen durchführt.

Viel Service zum günstigen Preis

Es steckt so viel Arbeit hinter der Bereitstellung unseres Trinkwassers, da scheinen die bundesdurchschnittlich 2€ für 1.000 Liter Wasser vergleichsweise günstig.

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Die Regenwassernutzungsanlage

19. Dezember 2013

Wasser kostet Geld und Geld fällt ja bekanntlich nicht vom Himmel. Aber Wasser! Mit einer Regenwassernutzungsanlage kann jeder das natürlich Regenwasser ganz einfach für den Haushalt nutzen und somit kostbares und vor allem kostspieliges Leitungswasser sparen.

Hier, im Wasser Spar Blog von Aguaflux, haben wir schon häufig sehr konkret beziffert, wie viel Wasser in Deutschland verbraucht wird. Noch einmal in Kurzform: Jeder Deutsche verbraucht am Tag durchschnittlich 125 Liter Wasser, das meiste davon, nämlich ca. ein Viertel wird fürs Duschen genutzt.
Dieser Statistik gegenüber steht die des jährlichen Regenfalls, der so gut wie überall in Deutschland regelmäßig recht großzügig ausfällt. Installiert ein Deutscher nun eine Regenwassernutzungsanlage, sind damit Tausende von Litern Wasser speicherbar und auch für den Haushalt nutzbar.

Am Beispiel einer Betonzisterne haben wir uns das Ganz mal angeschaut:
Die Hauptbestandteile einer Regenwassernutzungsanlage sind die Zisterne, also der große Wasserbehälter, ein Filter, eine Pumpe, sowie die Anschlussarmaturen an das Hauswassernetz. Bei gängigen Regenwassernutzungsanlagen für Privathaushalte handelt es sich um Exemplare von 3.000 – bis über 10.000 Liter, die in eine Grube eingelassen und vom Anbieter relativ schnell angeschlossen werden.

Die Betonzisterne ist natürlich ein besonders robustes und widerstandsfähiges Stück Wasserersparnis, auf das Hersteller mehrere Jahrzehnte Garantie geben. Garantiert günstig ist nach der Installation auch das Wasser, das ja ganz natürlich und gratis vom Himmel fällt. Es fällt aufs Hausdach und wird von dort in den Speichertank geleitet. Pro Quadratmeter Dachfläche ca. 20 – 25 Liter Wasser, also alle 5 quadratmeter ein Tag Wasser für eine Person. Innerhalb der Regenwassernutzungsanlage befindet sich ein Überlauf, der mit einer unterirdischen Sickergrube verbunden sein sollte. Über eine Tauchpumpe und gegebenenfalls einen Feinfilter wird dann das Regenwasser aus der Regenwassernutzungsanlage in die Verbraucher im Haus geleitet.

Regenwassernutzungsanlagen finden immer recht gute Plätze in Grünflächen, wie dem Garten, können aber auch mit einer für PKW befahrbaren Abdeckung geliefert werden, etwa in der Hauseinfahrt.
Fazit: Einfach aber wahr, das Wasser fällt vom Himmel und kann mit einer unterirdischen Regenwassernutzungsanlage und diversen verwandten Anlagen gesammelt werden.

 

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Verbleite Leitungen müssen ausgetaucht werden

07. Dezember 2013

Schon Mitte des Jahres wurde der obligatorische Austausch alter Bleileitungen viel diskutiert, nun ist es soweit, die Leitungen müssen weg, weil sie das Wasser verschmutzen. Für die Wasserkonsumenten und -Nutzer ist es eine wichtige und gesundheitsfördernde Maßnahme, für die Hauseigentümer und Vermieter ist es ein teilweise großer Kostenfaktor. Oder?

Bleifrei trinken – Der Hintergrund

Viele Häuser, die zwischen 1870 und 1971 gebaut wurden, sind mit Bleirohren als Wasserleitungen ausgestattet worden. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass das Wasser in den Leitungen Blei aus den Rohren aufnimmt und somit beim Verzehr in den menschlichen Körper gelangt. Vor allem für Kinder und Schwangere ist die Gefahr einer Bleivergiftung vorhanden.

Seit 1973 werden daher keine Bleirohre mehr verbaut und am 01.01.2003 wurde mit einer neuen Trinkwasserverordnung der Höchstwert für Blei im Trinkwasser auf 0,025 Milligramm pro Liter festgesetzt. Dieser ist nun, seit dem 01.12.2013 wiederum gesunken, und zwar auf 0,01 mg/l.
Alle Bleileitungen, deren ausgegebenes Trinkwasser diesen Wert nun noch überschreiten (und das sind in der Regel alle), müssen durch die Hausbesitzer ausgetauscht werden.

Manche Ideen gehen in Richtung Auskleidung von Bleirohren, diese werden jedoch von Experten nicht als permanent wirksame Lösung angesehen.
Hausbesitzer, die ihre Rohre nicht austauschen, können gegebenenfalls sogar rechtlich dazu verpflichtet werden. Immerhin bieten einige Wasserversorger, wie zum Beispiel die kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL), unter Umständen eine finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Statuten zum bleifreien Trinken an. Statistisch nutzen jedoch nur wenige Hausbesitzer die Initiativen ihrer örtlichen Wasserversorger, dabei reicht oftmals ein einfacher Antrag. Die KWL ersetzt so fast 14.000 alte Bleirohre durch moderne Exemplare aus Kunststoff.

Wie erkennt man, ob Rohre aus Blei bestehen?

Wer sich fragt, ob im eigenen Haushalt Bleirohre das Wasser liefern, kann durch einen einfachen Test auf Bleirohre prüfen. Bleirohre sind silbergrau, weich und lassen sich einfach mit einem Haushaltsmesser einritzen. Auch akustisch unterscheiden sie durch ein dumpfes, nicht-metallisches Geräusch von anderen Materialien.

 

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Neues Gadget bringt Wassersparen näher

03. Dezember 2013

Natürlich ist Wassersparen uns allen ein Wunsch und natürlich helfen wir der Umwelt, wenn wir weniger des kostbaren Gutes verbrauchen. Zwei Gründe, die bisher schon umso mehr Produkte für Wasserersparnis auf den Plan, bzw. den Markt gerufen haben. Ein neues Produkt aus unserem Nachbarland Schweiz geht das Thema auf innovative Weise an.

Wasser sparen ist auch Energie sparen. In unserem Artikel zum Thema Energiekosten für heißes Wasser, hatten auch wir den Zusammenhang zwischen Wasserverbrauch und Energieaufwand angesprochen. Denn warmes Duschen erzeugt wesentlich mehr Strom- als Wasserkosten. Auch der neue Amphiro A1 von der Schweizerischen Amphiro AG denkt derart doppelt mit. Das Gerät ist eine einfache Art, sich des Verbrauches beim Duschen bewusster zu werden.

Dabei setzt der Amphiro A1 nicht auf Druchflussbegrenzung oder Sparduschen, sondern auf pure Information. Er zeigt die Wasser- und Energiekosten direkt beim Duschen an. Eine kleine Animation zeigt zudem einen Eisbären auf einer schmelzenden Eisscholle, sozusagen unser Bio-Gewissen.
Hinter dem kleinen animierten Arktis-Bewohner steckt aber noch mehr. Er stellt die innovative Überprüfung von Verbrauchstrends über das Internet dar, denn Sie können den Amphiro A1 Ihre Verbrauchsdaten an das Internet übermitteln und dort mit anderen Nutzern vergleichen lassen.

Vom virtuellen Wettbewerb um die niedrigsten Verbrauchszahlen nun zu etwas ganz handfestem: Die Montage des Amphiro A1 wurde so einfach wie möglich gestaltet und liegt vom Schwierigkeitsgrad ungefähr beim Anschrauben eines Duschkopfes. Mit einigen einfachen Handgriffen kann die Wasser- und Energiesparanzeige mit dem Eisbären zwischen Schlauch und Kopf angebracht werden; dazu benötigtes Montagezubehör ist im Lieferumfang enthalten.

Beim Duschen mit Amphiro A1 können Sie alsdann die aktuelle Wassertemperatur, sowie die verbrauchten Liter beobachten. So lange der Eisbär noch im Trockenen steht, scheinen Sie kein Umweltsünder zu sein, glaubt man den Unternehmensinformationen zum Amphiro A1. Das Unternehmen verspricht außerdem eine Wasserersparnis von 8500 Litern Trink- und Abwasser, sowie Stromeinsparung von 440kWh. Hier können Sie’s ausprobieren.

 

 

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Verbrauchen wir zu wenig Wasser?

17. November 2013

Unser 100. Artikel beschäftigt sich mit einer für unser Blog recht ungewöhnlichen Frage: Verbrauchen wir zu wenig Wasser? Die Antwort wird auch Sie vielleicht überraschen.
Wasser sparen hat in Deutschland Tradition, das zeigt die aktuelle Verbrauchsstatistik. Nach der verbraucht nämlich jeder Deutsche gut 120 Liter Wasser am Tag. Im Vergleich zu den 80er Jahren eine enorme Verbesserung und auch ein Grund, den Deutschen für ihr sparsames Verhalten zu beglückwünschen. Doch das Wasser Sparen hat auch eine Kehrseite. Kann das sein, sparen wir zu viel Wasser?

Ja – In einem bestimmten und technischen Zusammenhang schon. Denn wie der unten folgende Informationsfilm der Wasserwerk Gelsenkirchen, „Gelsenwasser“, verdeutlicht, bringt das Wasser Sparen nicht nur positive Auswirkungen mit sich.

Ein wirklich sehr informativer und professioneller Film der Gelsenwasser AG der uns Folgendes lehrt: Um einen Prokopf-Verbrauch von Trinkwasser von mehr 200 Liter am Tag zu vermeiden, war einst ein Sparziel formuliert worden. Das Sparziel ist längst erreicht.

Zu wenig Wasserverbrauch ist auch keine Lösung

Erreicht wurde dadurch aber auch eine Art Unterversorgung  der Bewässerungsinfrastruktur. Die Rohre für die Trinkwasserversorgung, bzw. die Abwasserentsorgung sind für wesentlich höhere Verbrauchswerte ausgelegt. Weil diese aber nur noch zu absoluten Spitzenzeiten erreicht werden, bedürfen die Rohre und Leitungen nun regelmäßiger Wartung. So muss Gelsenwasser regelmäßig Leitungen spülen, um das Trinkwasser am Fließen zu halten.

Noch schwerwiegender stellt sich das Ganze beim Abwasser dar, da bei Zeiten nicht mehr genügend Wassermenge für den Abwassertransport zum Klärwerk vorhanden ist. Abwasser ist nämlich nicht druckgeleitet und muss sich sozusagen selbst transportieren. Bei zu wenig Wasser bleibt das Fäkalwasser stehen, entwickelt nicht nur üble Gerüche, sondern greift durch Korrosion die Leitungen an. Die Folge: Spülwagen müssen eingesetzt werden, um die Abwässer wieder in Gang zu bringen – Mit Wasser natürlich.

Gleichzeitig, so gibt der Film zu denken, fällt beispielsweise im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW um ein Vielfaches mehr Regen, als Wasser verbraucht wird. Volle Reservoire, leere Leitungen, wir wollen niemanden zum Wasserverschwender anhalten. Aber ein schlechtes Gewissen müssen wir offenbar auch nicht mehr haben.

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Haben Sie auch den Strom auf der Rechnung?

10. November 2013

Eine heiße Dusche besteht nicht nur aus Wasser, sondern heißem Wasser und das muss unter Energieaufwand erhitzt werden. Das Erhitzen von Wasser verbraucht nichts weiter als blanken Strom und schlägt in den Stromkosten als im wahrsten Sinne durchlaufender Posten zu Buche.

Mehr als ein Drittel des gesamten Wasserverbrauchs entfällt in Deutschland statistisch gesehen auf die Körperpflege. Duschen, Baden, Händewaschen, das alles verbraucht eine ganze Menge Wasser, die größte Menge sogar unter all den Dingen, die in Deutschen Haushalten Wasser verbrauchen. Wir genießen es eben, mit einer erfrischenden Dusche in den Tag zu starten – Aber nicht zu erfrischend, denn erwärmt werden muss das Wasser auch und da kommen nun die Stromkosten ins Spiel.

Der Durchlauferhitzer ist der Übeltäter, denn er verbraucht eine riesige Menge Strom. Zwischen 12 und über 30kW saugen die dezenten kleinen Kästen aus der Stromleitung – in Zahlen 12.000 oder mehr als 30.000 Watt!

Was kostet 10 Minuten heiß duschen?

Zwar sind die Wasserkosten je nach Gemeinde in Deutschland unterschiedlich, doch niedriger als die Stromkosten für den Durchlauferhitzer werden sie allemal sein. Dadurch ergibt sich speziell für Heißwasser eine interessante Gemengelage für die Kostenberechnung, wie ein Beispiel zeigt:
Sie duschen 10 Minuten warm, Ihr Durchlauferhitzer braucht 24kW. Bei einem Stromtarif von 025€ / kWh sind das Stromkosten in Höhe von 1€. So hoch kann der Wasserpreis nicht einmal Ansatzweise steigen. Nehmen wir den aktuellen Berliner Tarif von 2,027 € / Kubikmeter Wasser. Mit diesem Sparduschkopf aus unserem Sortiment verbrauchen Sie nur 8 Liter Wasser pro Duschminute, also 80 Liter in 10 Minuten. Das entspricht Wasserkosten von gut 0,25€.

Zwei Werte, mit denen sich ausgezeichnet rechnen lässt, denn beim Duschen macht das Wasser nur 20% der Kosten aus, den Rest „übernehmen“ die Stromkosten.

Was wir Ihnen damit sagen wollen: Wasser sparen ist gut, Strom sparen auch. Und 10 Minuten muss man ja nicht unbedingt duschen, 8 tun’s ja auch.

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10 Haushaltstipps zum Wassersparen

29. Oktober 2013

birgitH / pixelio.de

Der Haushalt ist ein wahrer Wasser-Vernichter. Ungefähr 125 Liter Wasser verbraucht ein Deutscher im Durchschnitt pro Tag! In einem unserer vorigen Artikel haben wir schon aufgelistet, welche der Wasserverbraucher im Haushalt die größten sind. Heute lassen wir das Ganze mit einer neuen Auflistung zusammenfließen, und zwar mit 10 Haushaltstipps zum Wassersparen.

Wasser sparen Tipps, Block 1 – An den Armaturen Wasserverbrauch reduzieren

Was wären wir für ein Online Shop für Wassersparprodukte, wenn wir hier nicht eine Menge guter Tipps für Sie hätten?

1. Die Einhebelmischbatterie – Falls noch nicht vorhanden, unbedingt kaufen. Ein moderner Wasserhahn, schon günstig zu kaufen.

2. Toilettenspülung mit Sparfunktion oder auch zwei Tasten.

3. Die Dusche ist der größte Wasserverbraucher in Haushalt. Drehen Sie ihm mit einem Sparduschkopf den Hahn ab…

4. …oder auch mit einem Durchflussbegrenzer.

5. Wenn die Armaturen tropfen, ist das nicht zu unterschätzen. Tropfen für tropfen steigt Ihr Wasserverbrauch höher, als Sie denken würden. Reparatur dringend zu empfehlen!

Wasser sparen Tipps, Block 2 – Küche und Haushalt

6. Auch das Spülen steht mit auf der Liste der Wasserverbraucher, zwar nur auf den hinteren Plätzen, aber sparen können Sie auch hier. Lassen Sie nicht das Wasser laufen und nutzen Sie eine Schüssel.

7. Welch Glück, wenn man eine Spülmaschine hat. Die verbraucht zwar weniger Wasser, als so manches Spülen von Hand, kann aber noch besser werden. Effizienz erreichen sie hier, indem Sie die Maschine Platzökonomisch einräumen.

8. Nutzen Sie für die Pflanzenbewässerung eine Regentonne. Bäume, Büsche und Blumen trinken nämlich auch sehr gerne Regenwasser.

Wasser sparen Tipps, Block 3 – Extrem sparsam

9. Sammeln Sie das Badewasser, um damit die Toilettenspülung zu ersetzen.

10. Rüsten Sie Ihre Dusch- oder Badewannenstöpsel mit Kleber aus, damit im Betrieb nicht unnötig Wasser verloren geht. 

Lassen Sie doch mal ein paar dieser Tipps zum Wassersparen in Ihren Haushalt einfließen. So müsste es doch eigentlich möglich sein, die 100-Liter Marke des täglichen Wasserverbauchs zu knacken.

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Technik erklärt: So sparen Sie Wasser in Küche und Bad

17. Oktober 2013

REK / pixelio.de

Wasser sparen leicht gemacht – Das ist ausnahmsweise ebenso leicht getan wie gesagt. Dank kleiner, praktischer Hilfsmittel können Sie wirklich so einfach Wasser sparen und obendrein benötigt es auch noch kaum Zeit und Geld. In unserem Online Shop für Wassersparprodukte haben wir natürlich auch ein sehr gutes Beispiel dafür parat: den Durchflussbegrenzer. Klingt etwas kompliziert, ist aber ganz einfach und außerdem einfach gut für einen geringeren Wasserverbrauch.

„Reduziert den unnötigen Wasserverbrauch um bis zu 60%“ – So heißt es in der Produktbeschreibung unserer Durchflussbegrenzer. Und das kann auch die Devise in Ihrem Bad oder in Ihrer Küche sein, oder am besten in beiden. Gleich mehrere Durchflussbegrenzer haben wir in unserem Sortiment. Sie alle sorgen für sinkenden Wasserverbrauch, der dabei die Wasserkosten und den CO2-Bedarf gleich mit sich herunterzieht.

Mögliche Top-Werte am Beispiel Durchflussbegrenzer Modell 30.05 mit Strom:

Sie sparen: mehr als 20.000 Liter Wasser, 508,00€ und 900kg CO2!

Sehr gut, werden Sie denken, ‚da spare ich Geld und tue etwas Gutes für die Umwelt!‘. Genau so einfach ist es und so ist auch die Montage. Lassen Sie sich nicht von den paar sanitären Handgriffen abschrecken, der Durchflussbegrenzer ist einfach anschraubbar und passt an alle handelsüblichen Wasserarmaturen.

Hinweise zur Montage Ihres Durchflussbegrenzers

Achtung bei der Montage in der Dusche! Wie wir auch in unseren Produktdetail-Seiten anmerken, sind die Durchflussbegrenzer in der Dusche nicht zwischen Schlauch und Duschkopf anzubringen, sondern zwischen Mischarmatur und Duschschlauch. Die Mischarmatur, auch Mischbatterie genannt, ist der Teil der Dusche, der an der Wand oder dem Waschbecken befestigt ist und an dem Sie das Wasser ein- und ausschalten, also im Prinzip der Wasserhahn.

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