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Der Wasserkreislauf der Erde

Dienstag, 08. Januar 2013

Alle Wasserreservoire hängen zusammen, sie bilden den Wasserkreislauf der Erde. Dieser lässt Süßwasser aus den riesigen Salzwasservorräten der Ozeane entstehen und sorgt so dafür, dass die Süßwasservorräte ständig erneuert werden. Angetrieben wird der Wasserkreislauf von der Sonne: Sonnenstrahlung lässt Wasser aus den Ozeanen, Seen und Flüssen, dem Boden und den Lebewesen verdunsten. So gelangt es in die Atmosphäre. Durch die Winde wird der Wasserdampf über die Erde verteilt, bis er irgendwo abkühlt, dadurch wieder flüssig wird und schließlich als Niederschlag (Regen, Schnee oder Hagel) wieder in Ozeane, Seen, Flüsse und in den Boden gelangt, und von hier in die Lebewesen. Ein Teil des Wassers versickert und führt zur Neubildung von Grundwasser.

Wasservorkommen

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wasser ist auf unserer Erde in gewaltigen Mengen vorhanden, insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometer.

Ca. 97 % davon sind jedoch Salzwasser und daher für uns Menschen  ungenießbar. Nur runde 2,75 %  sind Süßwasser, wovon  das meiste im antarktischen Eis steckt. Nur der kleine Anteil von 0,0001 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde (!) findet sich leicht zugänglich in Flüssen und Seen, im Boden und in der Atmosphäre. Dieses Wasser verdanken wir dem Wasserkreislauf der Erde.

Vadoses Wasser hat am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Dieses „unterirische Wasser“ entstammt den oberen Erdschichten. Vadoses Wasser wird auch als Infiltrationswasser bezeichnet. Dabei handelt es sich um versickertes Regenwasser.

Bei juvenilem (oder fossilem) Wasser handelt es sich um Wasser aus dem Erdinneren. Es ist von ursprünglicher Reinheit. Denn es war nie zuvor atmosphärisches oder Oberflächenwasser. Es entsteht aus Magmaherden und hat noch nicht am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Juveniles Wasser stammt aus enormer Tiefe.  (u.U. viele Kilometer tief)