Mit ‘Wassersparen im Hotel’ getaggte Artikel

Hotelkette senkt Energie- und Wasserverbrauch

Freitag, 20. Mai 2011

Nach mehreren Jahren interner intensiver Tests präsentiert Hilton Worldwide  Ergebnisse des firmeninternen Umweltprogramms „Light Stay“. Durch dieses Programm konnte in  allen 1300 teilnehmenden Hotels im Jahr 2009 der Energieverbrauch um 5 Prozent, der CO2- Ausstoß um 6 Prozent, das Abfallvolumen um 10 Prozent und der Wasserverbrauch um 2,4 Prozent gesenkt werden. Anders ausgedrückt sind diese Ergebnisse wirklich beeindruckend: Die eingesparte Energie entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von  5.700 Haushalten, der verringerte CO2- Ausstoß kommt der Stilllegung von 34.865 Autos gleich und das eingesparte Wasser würde mehr als 650 olympische Schwimmbecken füllen.

Wasserkosten im Hotel senken

TiM Caspary / pixelio.de

Der verringerte Energie- und Wasserverbrauch bedeutet bei den Betriebskosten Einsparungen von ca.29 Mio US- Dollar (über 21 Mio Euro). Bis zum 31.12.2011 werden alle 3.500 Hotels von Hilton Worldwide das Light- Stay-System verwenden. Dadurch kann eine lückenlose Umweltbilanz für jedes einzelne Hotel nachgewiesen werden.

Gelebte Nachhaltigkeit durch Einsparung bei Energie- und Wasserverbrauch rund um den Globus- in regelmäßigen Abständen überprüft und bewertet auf Basis einheitlicher Standards.

Welttag des Wassers – 22.03.2011

Freitag, 25. März 2011

Der Weltwassertag  stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser für urbane Räume“.Viele Organisationen der Vereinten Nationen haben aus diesem Anlass über Erfahrungen und Vorhaben berichtet, um arme Bevölkerungsschichten effektiv mit Wasser versorgen und Wasser sparen zu können.Auch die Auswirkungen des Klimawandels und die Gestaltung optimaler sanitärer Einrichtungen waren Thema zahlreicher Veranstaltungen. Die offizielle Feier des Weltwassertages fand in diesem Jahr in Kapstadt statt. Die UNESCO stellte dort eine 10- bändige Publikationsreihe mit dem Titel „The Urban Water Series“ vor. Die Reihe richtet sich in erster Linie an Politiker, Praktiker und Lehrende.

Etwa 1000 Teenager testeten im Rahmen des Projektes „Big Splash“ die Wasserqualität vor Ort und gewannen Kenntnisse über Wasserfilterung und -destillierung . „Big Splash“ ist nur der Auftakt des globalen Chemie- Experimentes „Water- A  Chemical Solution“- ein wichtiges Experiment im internationalen Jahr der Chemie.

Als bundesweiter Schülerwettbewerb läuft dieses Experiment in Deutschland unter dem Titel „H2O – machs bunt“.

Ferner organisierte die UNESCO die Veranstaltung „Bewirtschaftung von Grundwasser-Ressourcen in städtischen Gebieten“.

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt in Städten und in 20 Jahren werden es 60 Prozent aller Menschen sein. Die Städte breiten sich rasch aus – oft schneller als neue Wasserversorgung entstehen kann. Mehr als eine Milliarde Menschen lebt in Slums- ein Großteil (fast 40 Prozent) des städtischen Wachstums besteht aus neuen Slums in den man eine Handbrause oder einen Strahlregler noch nie gesehen hat.  Da seit 2010 der Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht anerkannt ist, kann dieses nicht nur aufgrund humanitärer Sorge eingefordert werden, sondern aufgrund der Tatsache, dass sauberes Trinkwasser eine Grundbedingung eines Lebens in Würde ist.

Gerade die Slums verschlechtern die Qualität des Grundwassers oft weiter, da dort Abwasser und Toilettenabfälle nicht gereinigt oder in irgendeiner Form behandelt werden.

Slumbewohner müssen Trinkwasser überteuert in Kanistern kaufen und zahlen so sehr viel mehr pro Liter Wasser als Bewohner von Nobelvierteln. 789 Millionen Stadtbewohner haben keine Toiletten, weitere 497 Millionen Menschen in Städten teilen sich Gemeinschaftstoiletten.

Der Tag des Wassers ist jedes Jahr im März ein Appell an alle Länder und ihre Bürger, nicht nachzulassen in den Bemühungen um einen nachhaltigen Umgang mit den Wasserressourcen der Welt.

Welttag des Wassers

Wasser sparen im Hotel

Donnerstag, 17. März 2011

Ein gastgewerblicher Unternehmer zahlt in der Regel zweimal Geld:

Einmal beim Bezug und zum zweiten Mal bei der Abwassergebühr.

Wenn man den Wasserverbrauch verringern möchte, wirken manchmal schon Reparaturen Wunder:

Schwachstellen wie tropfende Wasserhähne und Duschköpfe oder eine undichte WC-Spülung sollte der Haustechniker sofort abstellen.

Tropft ein Wasserhahn pro Sekunde einmal, werden im Jahr volle 6100 Liter vergeudet. Für Hoteliers und Gastronomen empfiehlt es sich auch,  alte und verschlissene  Armaturen durch neue zu ersetzen, die den Durchfluss begrenzen und dadurch Wasser einsparen. Der Komfort für den Gast leidet darunter nicht.

Durchflussbegrenzer und Sparduschköpfe,  oder Brausen mit eingebautem Durchflussreduzierern sind relativ kostengünstig zu erwerben.

Bei der Auswahl von Toilettenspülungen sollte  man sich für eine wassersparende Variante entscheiden.

Auch die Haustechnik bietet erhebliches Einsparpotential:

Sowohl Waschmaschinen als auch Geschirrspüler sollten nur so oft wie nötig und möglichst vollständig gefüllt gestartet werden. Nutzen Sie dabei die vorhandenen Sparprogramme! Dieses rechnet sich mittelfristig, selbst wenn der Betrieb weitere Geräte anschaffen muss, um auch bei weniger Waschgängen stets genug sauberes Geschirr und Wäsche zur Verfügung zu haben.

Einsparpotential besteht auch bei der Warmwassererzeugung. Der Hotelier sollte die Warmwasseranlage so einstellen, dass diese an den Zapfstellen 60 Grad Celsius nicht überschreitet. Jedes Grad mehr muss sonst durch zusätzliches kaltes Wasser wieder abgekühlt werden.

Abwärme aus Spülmaschinen, Öfen, Lüftungsanlagen, Kochgeräten und Kälteanlagen können genutzt werden, um Wasser zu erwärmen. Das erfordert die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage, welche einspart und die Umwelt schützt.

Helfen Sie mit!!!

Wassersparen im Hotel

Markus Götz / pixelio.de