Mit ‘wassersparer’ getaggte Artikel

Wasser sparen im Hotel

Donnerstag, 17. März 2011

Ein gastgewerblicher Unternehmer zahlt in der Regel zweimal Geld:

Einmal beim Bezug und zum zweiten Mal bei der Abwassergebühr.

Wenn man den Wasserverbrauch verringern möchte, wirken manchmal schon Reparaturen Wunder:

Schwachstellen wie tropfende Wasserhähne und Duschköpfe oder eine undichte WC-Spülung sollte der Haustechniker sofort abstellen.

Tropft ein Wasserhahn pro Sekunde einmal, werden im Jahr volle 6100 Liter vergeudet. Für Hoteliers und Gastronomen empfiehlt es sich auch,  alte und verschlissene  Armaturen durch neue zu ersetzen, die den Durchfluss begrenzen und dadurch Wasser einsparen. Der Komfort für den Gast leidet darunter nicht.

Durchflussbegrenzer und Sparduschköpfe,  oder Brausen mit eingebautem Durchflussreduzierern sind relativ kostengünstig zu erwerben.

Bei der Auswahl von Toilettenspülungen sollte  man sich für eine wassersparende Variante entscheiden.

Auch die Haustechnik bietet erhebliches Einsparpotential:

Sowohl Waschmaschinen als auch Geschirrspüler sollten nur so oft wie nötig und möglichst vollständig gefüllt gestartet werden. Nutzen Sie dabei die vorhandenen Sparprogramme! Dieses rechnet sich mittelfristig, selbst wenn der Betrieb weitere Geräte anschaffen muss, um auch bei weniger Waschgängen stets genug sauberes Geschirr und Wäsche zur Verfügung zu haben.

Einsparpotential besteht auch bei der Warmwassererzeugung. Der Hotelier sollte die Warmwasseranlage so einstellen, dass diese an den Zapfstellen 60 Grad Celsius nicht überschreitet. Jedes Grad mehr muss sonst durch zusätzliches kaltes Wasser wieder abgekühlt werden.

Abwärme aus Spülmaschinen, Öfen, Lüftungsanlagen, Kochgeräten und Kälteanlagen können genutzt werden, um Wasser zu erwärmen. Das erfordert die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage, welche einspart und die Umwelt schützt.

Helfen Sie mit!!!

Wassersparen im Hotel

Markus Götz / pixelio.de

Von Grundwasser bis Kölnisch Wasser….

Montag, 14. März 2011
Wasser | Köln

Mya Hewitt / pixelio.de

Auch in diesem Jahr präsentierte sich Köln Tourismus vom 09.-13.03.2011 auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin.

Auf dieser bedeutenden touristischen Fachmesse  stellte sich Köln  dem internationalen Fachpublikum und den privaten Besuchern als „Stadt des Wassers“ vor.

Der Rhein, Eau de Cologne und Kölsch- Begriffe für Wässer, die sehr eng mit Köln verbunden sind.

Unsere schöne Stadt vom Wasser aus bei einer Schiffstour auf dem Rhein erkunden, das historische Dufthaus  4711 besuchen , Kölsch probieren oder in staatlich anerkanntem Heilwasser baden- die Stadt des Wassers bietet Ihren Besuchern 2011 zahlreiche Attraktionen:

Rhein: Highlights am Wasser

Schon die Römer schätzten die herausragende Lage der Colonia am Wasser. Auch heute nutzen viele Köln-Besucher den Rhein als Verkehrsweg in die Stadt und genießen die Sicht auf Köln vom Wasser aus.

Eau de Cologne: Duftendes Wasser

Patrick Süskind beschreibt in seinem Roman „Das Parfum“ die Welt der Düfte und die Geburt des Duftes der Eau de Colgne. Farina und 4711 heißen die ersten Marken des Duftwassers, welches Köln in der ganzen Welt berühmt gemacht hat.

Kölsch: Gebrautes Wasser und Lebensart

Kölsch ist nicht nur ein Getränk, es ist auch Ausdruck eines Lebensgefühls. Die kölsche Mundart und das Lieblingsgetränk der Kölner sind verknüpft- es ist die einzige Sprache, die man auch trinken kann.

Wellness: Entspannung im Wasser

Zum Entspannen findet man in Köln eine große Auswahl an hervorragenden Schwimm- und Thermalbädern. Fühlen Sie sich wohl und lassen Sie die Seele baumeln.

Bitte vergessen Sie nicht, Wasser ist ein sehr kostbares Gut. Helfen Sie mit Wasser zu sparen indem Sie Ihren Haushalt z.B.  einen modernen Duschkopf oder Durchflussbegrenzer mit Wasserspar-Eigenschaften installieren. Wasser sparen kann sehr einfach sein.

Frischwasser dank „Paul“

Donnerstag, 10. März 2011

Die neue Anlage zur Wasseraufbereitung wiegt rund 20 kg und hat Tragegurte. So ist sie mobil einsetzbar und kann gut auf dem Rücken getragen werden.

Der  Wasserrucksack PAUL (Portable  Aqua Unit  for Livesaving) wird derzeit in Indonesien und Haiti von “Terres des Hommes” erprobt.

Der  tragbare Wasseraufbereiter soll in Entwicklungsländern und Krisengebieten zum Einsatz kommen in denen kein Wasser sparen möglich ist. Er kann ohne Strom und großen technischen Aufwand bis zu 1200 l Schmutzwasser am Tag aufbereiten. Diese  Menge reicht für ca. 500 Menschen. Bisherige Trinkwasseraufbereitungsanlagen benötigen neben viel Energie und Personal oft Chemikalien. Dadurch dauert es oft sehr lang, bis diese wirklich in Betrieb genommen werden können. PAUL dagegen funktioniert kinderleicht: Er ist mit einer speziellen Filtermembran ausgestattet, welche Viren, Bakterien und Partikel weitestgehend zurückhält und nur das Wasser durchlässt. Auch die Bedienungsanleitung ist sehr einfach- 4 auf dem Rucksack angebrachte Bildbeschreibungen  genügen, um die Anwendung zu erklären.

Weitere Vorteile der Anlage sind der robuste und mechanisch einfache Aufbau und der schnelle Transport. Die Rucksäcke können betriebsfähig gelagert werden und demnach innerhalb weniger Stunden ins Einsatzgebiet transportiert werden. So müssen nicht die Menschen zum Wasser kommen, sondern das Wasser – in lebensschützender Qualität-  kommt zu ihnen.

Ungefähr  300 Stück des Wasseraufbereiters „PAUL“ sind derzeit bereits  im Einsatz.

frisches Wasser

frisches Wasser

(Trink-) wasser sparen !

Freitag, 04. März 2011

Trinkwasser ist Süßwasser mit einem sehr hohen Reinheitsgrad. Daher ist es zum Trinken und für die Zubereitung von Speisen geeignet.

Trinkwasser sollte  eine  Mindestkonzentration an Mineralstoffen enthalten und muss frei sein von krankheitserregenden Mikroorganismen.

Mit einer sicheren und hygienischen Wasserversorgung wird ein entscheidender Beitrag zur Gesundheit und Seuchenvermeidung geleistet.

Trinkwasser muss gemäß der Trinkwasserverordnung folgende Anforderungen erfüllen:

  • frei von Krankheitserregern
  • geruchlos, farblos
  • geschmacklich neutral und kühl
  • mit einem Gehalt an gelösten mineralischen Stoffen in bestimmten Konzentrationen

Trinkwasser gewinnt man  in Mitteleuropa zumeist aus Grundwasser durch Brunnen oder direkt aus Quellen. Seltener wird auch Oberflächenwasser aus Flüssen, Seen oder Talsperren verwendet.

Über ein Wasserverteilungssystem, bestehend aus Pumpen, Leitungen und Behältern erfolgt der Transport zum Verbraucher. In Notsituationen wird es durch Tankwagen oder Flaschen, Fässer oder Kunststoffsäcke verteilt.

Das Wasser sollte in den Leitungen stets fließen, um die Wasserqualität stabil zu halten. Wenn Wasser über längere Zeit in den Wasserleitungen stagniert, können sich mehr Mikroorganismen in höherer Konzentration entwickeln, als  lt. Trinkwasserverordnung zulässig. Ursache hierfür ist evtl. die Tatsache, dass das Wasser mikrobiell nutzbare organische Stoffe enthält oder das Leitungsmaterial solche Stoffe an das Wasser abgibt.

In wasserarmen Küstenländern wird Trinkwasser oft durch sehr energieintensive Meerwasserentsalzungsanlagen gewonnen. Achten Sie doch mal bei Ihrem nächsten Urlaub darauf, ob Ihr Hotelzimmer bereits mit einer  modernen & sparsamen Kopfbrause oder Handdusche ausgestattet ist.

Helfen auch Sie mit Wasser zu sparen!

(Trink-)wasser sparen

(Trink-)wasser sparen

Wasser – einer der wertvollsten Ressourcen auf unserem Planeten

Freitag, 25. Februar 2011

Die  europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) trat am 22.12.2000 in Kraft. In dieser verpflichten sich die EU- Staaten Flüsse, Seen und das Grundwasser zu schützen. Das Erreichen eines „guten Zustandes“  der Gewässer bis spätestens 2027 ist das grundsätzliche Ziel.

Der Schutz der Ressource Wasser sollte aber nicht allein auf die politische Ebene und die  Industrie  abgewälzt werden- Umweltbewusstsein  beginnt im Kleinen! Wenn sich jeder einzelne  im eigenen Haushalt weltbewusst verhält, kann sich das schlussendlich im Großen zu einer beträchtlichen Wirkung addieren!

Wasser sparen

Wasser sparen

Deshalb an dieser Stelle  einige Tipps, wie  Sie aktiv unsere Umwelt schonen können:

  • Reparatur tropfender Wasserhähne: ein einziger tropfender Wasserhahn vergeudet im Jahr bis zu 5000 l Wasser!
  • Benutzen Sie moderne Wassersparer für den Sanitärbereich, wie  z. B. einen Sparduschkopf oder Strahlregler die durch Luftbeimischung Wasser sparen.
  • Recyclingpapier (Küchenrollen, Taschentücher, Toilettenpapier): es wird  zur Herstellung von Recyclingpapier wesentlich weniger Wasser benötigt als für neues (oder farbiges) Papier

So werden Wälder und Trinkwasserbestände zugleich geschützt

  • Keine  Abfälle  ins WC: diese belasten das Trinkwasser unnötig über Gärung und Fäulnis
  • Keine Chemikalien in den Abfluss: Arzneimittel, Lacke, Farben, Öle und Lösungsmittel sind
  • Sondermüll, welche bei den Schadstoffsammelstellen abgegeben werden können- diese würden das Grundwasser sonst erheblich belasten!
  • Waschmittel nach dem Härtebereich des Trinkwassers dosieren: (diesen teilt das Wasserwerk Ihnen gern mit) Überdosierung von Wasch- und Spülmitteln ist unnütz und schädigt neben Ihrem Geldbeutel auch die Gewässer
  • Sorgsamer Umgang mit Putzmitteln: nur geringe Mengen verwenden, da diese oft umweltbelastende Stoffe enthalten!
  • Umweltbewusste Autowäsche: Fahren Sie am besten in eine professionelle Autowaschstraße. Diese arbeiten mit Wasseraufbereitungsanlagen, durch die das Waschwasser mehrfach verwendet werden kann!
  • Bewusst Enten füttern: keine Wildvögel oder Fische in stehenden Gewässern füttern!

Durch den Nährstoffeintrag wird das Wasser getrübt und nicht gefressenes Futter gärt im Wasser weiter und entzieht so den Fischen lebenswichtigen Sauerstoff!

Vielleicht fällt Ihnen auch der eine oder andere Hinweis ein, wie die Umwelt und unsere Wasserressourcen geschützt werden können!?

Die Umsetzung der WRRL ist eine der größten Chancen für den Gewässerschutz, deren Umsetzung

strikt überwacht  und nicht durch Ausnahmen überstrapaziert werden sollte!