Wasser in Bayern wird teurer

Lange Zeit profitierte die kleine Stadt Oberasbach in Mittelfranken von ordentlichen Zuschüssen. In Kürze werden aber die Preise für Frischwasser aus dem Hahn erhöht. Wir erklären die Zusammenhänge und zeigen unsere Empfehlungen zum Wassersparen im Haushalt.

Warum steigt der Wasserpreis in Oberasbach?

Die Probleme, die in Oberasbach auftreten, sind beispielhaft für die Probleme, die auch viele andere Kommunen bald haben könnten.

1. Die Kommune genoss in den letzten Jahren Zuschüsse aus Landesgeldern für die Erschließung großer Bauareale. Diese Bauvorhaben sind nun weitestgehend abgeschlossen, und es gibt keine neuen großen Baugebiete mehr, sodass die Geldquelle versiegt.

2. Technik und Infrastruktur für die Wasserversorgung sind veraltet. Rohre, Pumpen & Co. müssen entweder erneuert oder ganz ersetzt werden. Die Kosten für die weitgreifenden Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen müssen auf die Bürger umgelegt werden, denn die Wasserversorgung gilt als Allgemeingut.

3. Zu viel Wasser sparen geht auch. Zwar sparen die Deutschen vorbildlich, doch in Oberasbach und auch bundesweit wird sozusagen zu viel gespart. Die Infrastruktur muss aber trotzdem für große Mengen Wasser vorhanden sein, unterhalten und gewartet werden.

Oberasbach ist ein Beispiel für Kommunen in ganz Deutschland

Die Konsequenz für die Oberasbacher: Ab dem 1. Oktober kostet das Wasser in der fränkischen Kleinstadt nicht mehr 1,52€ pro Kubikmeter, sondern 1,79€. Eigentlich immer noch sehr günstig für 1.000 Liter frisches Wasser.

Wasser sparen im Haushalt ist jedoch nicht schwer und täglich überall möglich. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Wasser sparen im Haushalt„.

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