Wasser sparen im Hotel

Ein gastgewerblicher Unternehmer zahlt in der Regel zweimal Geld:

Einmal beim Bezug und zum zweiten Mal bei der Abwassergebühr.

Wenn man den Wasserverbrauch verringern möchte, wirken manchmal schon Reparaturen Wunder:

Schwachstellen wie tropfende Wasserhähne und Duschköpfe oder eine undichte WC-Spülung sollte der Haustechniker sofort abstellen.

Tropft ein Wasserhahn pro Sekunde einmal, werden im Jahr volle 6100 Liter vergeudet. Für Hoteliers und Gastronomen empfiehlt es sich auch,  alte und verschlissene  Armaturen durch neue zu ersetzen, die den Durchfluss begrenzen und dadurch Wasser einsparen. Der Komfort für den Gast leidet darunter nicht.

Durchflussbegrenzer und Sparduschköpfe,  oder Brausen mit eingebautem Durchflussreduzierern sind relativ kostengünstig zu erwerben.

Bei der Auswahl von Toilettenspülungen sollte  man sich für eine wassersparende Variante entscheiden.

Auch die Haustechnik bietet erhebliches Einsparpotential:

Sowohl Waschmaschinen als auch Geschirrspüler sollten nur so oft wie nötig und möglichst vollständig gefüllt gestartet werden. Nutzen Sie dabei die vorhandenen Sparprogramme! Dieses rechnet sich mittelfristig, selbst wenn der Betrieb weitere Geräte anschaffen muss, um auch bei weniger Waschgängen stets genug sauberes Geschirr und Wäsche zur Verfügung zu haben.

Einsparpotential besteht auch bei der Warmwassererzeugung. Der Hotelier sollte die Warmwasseranlage so einstellen, dass diese an den Zapfstellen 60 Grad Celsius nicht überschreitet. Jedes Grad mehr muss sonst durch zusätzliches kaltes Wasser wieder abgekühlt werden.

Abwärme aus Spülmaschinen, Öfen, Lüftungsanlagen, Kochgeräten und Kälteanlagen können genutzt werden, um Wasser zu erwärmen. Das erfordert die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage, welche einspart und die Umwelt schützt.

Helfen Sie mit!!!

Wassersparen im Hotel

Markus Götz / pixelio.de

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