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Neuer Duschkopf speziell für Frauen!

Endlich gibt es ihn- einen Duschkopf speziell für Frauen- erfunden von Stefan Raab persönlich. die meisten Damen kennen das Problem nur zu gut- wir möchten zwar jeden Tag duschen, aber nicht zwingend auch Haare waschen. Das kann er, der wie ein Bommerang aussehende, neue “Körperform-Duschkopf” mit 204 Strahldüsen. Er lässt die Haare trocken- von leichten Problemen des reflektierenden Strahls mal abgesehen. (wenn man die Schultern abduscht und die Haare im Nacken eben doch nass werden.) Das neue Produkt erzeugt einerseits einen konzentrierten Wasserstrahl und andererseits einen breitgefächerten Wasservorhang. Er heißt “Doosh” und ist seit vergangener Woche in allen Fillialen der Kette Kaufhauskette Buttlers erhältlich.

 

 

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Neuer interaktiver Online-Ratgeber für Wassersparer

Die Deutschen denken beim Thema Energiesparen meist an ihre Heizung, Lampen oder Standby-Verbrauch. Aber wer macht sich schon Gedanken über warmes Wasser für Bad und Küche? Dabei ist Warmwasser in einem durchschnittlichen Haushalt der zweitgrößte Energiefresser – mit einem etwa zwölf Mal höheren Verbrauch als beispielsweise die Beleuchtung.

„Für warmes Wasser zum Kochen oder Waschen verbrauchen wir weit mehr Energie als nötig“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. „Dabei lassen sich mit einfachen technischen Mitteln und kleinen Verhaltensänderungen nicht nur unzählige Kilowattstunden Energie sparen, sondern auch die Betriebskosten deutlich senken. Und das ohne Komfortverlust.“

Co2online hat im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ einen neuen interaktiven WasserCheckentwickelt. Dieser  zeigt Verbrauchern auf http://www.klima-sucht-schutz.de in wenigen Schritten, wie groß ihr individuelles Sparpotenzial beim Warmwasserverbrauch ist.

Werden in einem Singlehaushalt beispielsweise ganz simpel Durchflussbegrenzer und  Sparduschkopf eingesetzt,  können die Kosten für Warmwasser um rund 25 Prozent verringert werden. Das bedeutet eine jährliche Ersparnis von mehr als 60 Euro.

 

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Wassersparen in der Getränkeindustrie

Einige Restaurants in New York nehmen abgefülltes Wasser von der Speisekarte- sie kommen damit der Sorge von Verbrauchen um die Umwelt nach. Diese Maßnahme hat in der gesamten Getränkeindustrie Resonanz hervorgerufen- wichtige Marken, wie Coca-Cola und Nestlé haben wassersparende Maßnahmen angekündigt, um so ihren Ruf zu verbessern. Joseph Bastainich, der abgefülltes Wasser quer über sein Restaurantimperium von New York bis Los Angeles von der Speisekarte nimmt, bezeichnet das Argument als nachvollziehbar und eindeutig: “Es sei absurd Wasser durch die ganze Welt zu transportieren und zu verpacken”
Wasser wird knapper und die Gefahr ist groß, dass bisherige Preise stark ansteigen könnten. Die Getränkeindustrie muss Initiative zeigen, um ihren Zugang zu Wasser zu behalten und nicht als “Wasserstehler” zu gelten.Wasser sei das neue Erdöl, sagt Steven Dixon, der den Global Beverage Fund bei Arnhild & S.Bleichroeder leitet und die Notwendigkeit der Besteuerung von Wasser durch Klimawandel und wachsende Bevölkerung unterstreicht. Etwa ein Drittel der Bevölkerung der Welt lebt nun in Gebieten mit Wasserknappheit, sagt Brooke Barton, Manager für Unternehmensverantwortung bei Ceres, einem Netzwerk von Umweltaktivisten und Investoren, das Fragen über Nachhaltigkeit nachgeht. Bis 2025 werden es mehr als zwei Drittel sein.

 

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Neue Möglichkeit zum Wassersparen: Pinkel in die Dusche!

So wird in Brasilien Wasser gespart: Eine brasilianische Umweltschutz-Organisation wirbt für eine etwas andere Art Wasser zu sparen: Beim Duschen pinkeln

Damit spart man jedes Mal einige Liter Trinkwasser, die sonst durch die Toilette rauschen würde – 12 l pro Spülvorgang- im Jahr fast 4400 Liter! Durchaus ein origineller Ansatz…unkonventionell…Wenn Sie aber ernsthaft Wasser sparen wollen, empfehlen wir den Einsatz von Wassersparprodukten. Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer senken den Wasserverbrauch um die Hälfte und schonen den Geldbeutel. Eine große Auswahl gibt es bei Aguaflux im Online-Shop.

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So viel Wasser wird für Konsumgüter verbraucht

„Virtuelles Wasser“ beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zur Herstellung verwendet wird.

  • Schuhe: 1 kg Leder braucht 16.600 Liter Wasser- dafür könnte man 240 mal duschen
  • Bekleidung: 1 Baumwoll- T-Shirt verbraucht in der Herstellung 2700 Liter Wasser- damit könnte manüber 20 mal baden
  • Milch: bis 1 l Milch in der Flasche ist, sind 1000 Liter Wasser verbraucht- mit dieser Menge lässt sich eine Badewanne acht- bis neunmal füllen
  • Fleisch: in 1 kg Rindfleisch stecken 15.500 Liter Wasser- Rindfleisch benötigt dreimal mehr Waser als Schweinefleisch
  • Kartoffelchips: Für 1Tüte (200 g) werden 185 Liter verbraucht – mit dieser Menge kann man fast 20 Minuten lang duschen

Mit der Berechnung des virtuellen Wasserfußabdrucks, den ein Produkt oder eine Dienstleistung hat, lässt sich die ökologische Situation der  Produktionsbedingungen bewerten. Der Anbau von Obst im Wüstenklima erfordert z.B. mehr Wasser als in gemäßigten Zonen.  Außerdem können über den Wasserfußabdruck internationale Wasserbeziehungen abgebildet werden.

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Wasser aus Werbung

Bestandteile, die nicht ins Trinkwasser gehören, werden herausgefiltert.

Nach Angaben der Forscher kamen mit Hilfe der Werbefläche  innerhalb von drei Monaten 9450 Liter sauberes Trinkwasser zusammen. Die Werbetafel steht südöstlich von Lima, im Ort Bujama, in dem viele Bewohner ihr Wasser aus verschmutzten Quellen holen.

Lima kämpft- wie viele Städte der Anden- mit Wasserknappheit. Jährlich fallen gerade einmal 13 Millimeter Niederschlag, die Luftfeuchtigkeit dagegen beträgt oft über 80 Prozent.

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ISH 2013 – Messe Frankfurt

Die ISH vom 12. – 16.03.2013 in Frankfurt bietet die weltgrößte Leistungsschau für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und erneuerbare Energien. Über 2400 Firmen aus aller Welt stellen auf dem Frankfurter Messegelände aus.

Dreh- und Angelpunkt der ISH 2013 und damit Mittelpunkt aller Produktbereiche ist das Thema Ressourcenschonung. Der Bereich ISH Water widmet sich dem Umgang mit der Ressource Wasser und setzt dabei Akzente in Richtung Trinkwasseraufbereitung und Nachhaltigkeit. Ergänzt wird dies um das Thema Erlebniswelt Bad und damit auch um wassersparende Armaturen.

Bei unserem diesjährigen Besuch konnten wir viele interessannte Produkte entdecken, die das Wasser sparen im Haushalt erleichtern: Sparduschen, Strahlregler und Durchflußbegrenzer.. Umweltschutz geht uns alle an!

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Hydraulic Fracturing – genannt Fracking

Die Internationale Energieagentur schätzt, dass weltweit rund 921 Billionen Kubikmeter unkonventionellen Gases im Erdreich verborgen sind – fünfmal so viel wie in konventionellen Vorkommen. Andere Expertern gehen von noch größeren Mengen aus.
„Fracking“ – überall, wo in Deutschland mit dieser Technologie Gasvorkommen erschlossen werden sollen, bricht ein Proteststurm los. Aus gutem Grund: Um an das Gas zu gelangen, wird mit einem hochgiftigen Chemie-Cocktail und unter hohem Druck Gestein aufgesprengt. Fracking birgt Risiken, die bislang kaum untersucht sind – vor allem für das Trinkwasser.
Zum Hintergrund:
Der beim Fracking eingesetzte Chemie-Cocktail ist eine Gefahr für unser Trinkwasser. Zudem fallen große Mengen giftiges Abwasser an. Studien zu den Langzeitfolgen fehlen bislang völlig. Ein Gutachten im Auftrag des Bundesumweltministeriums warnt vor erheblichen Risiken und empfiehlt, Fracking nur unter strengen Auflagen zu erlauben.
Bislang wird Fracking über das Bundesberggesetz geregelt. Das ist aber hoffnungslos veraltet. Trotzdem drückt sich die Bundesregierung davor, aktiv zu werden. Deshalb will Nordrhein-Westfalen einen Beschluss des Bundesrats herbeiführen und das zuständige Wirtschaftsministerium auffordern, Fracking nur noch nach strengen Umweltverträglichkeitsprüfungen erlauben. Außerdem fordern mehrere Länder eine Erklärung der Kammer, dass wassergefährdende Fracking-Vorhaben gar nicht mehr genehmigt werden sollen.

In einem Kurz-Gutachten im Auftrag der Landesregierung empfiehlt ein Ingenieur-Konsortium, einer Erdgasförderung mit Fracking nicht zuzustimmen, solange grundlegende Voraussetzungen fehlten. Entscheidend sei die Entwicklung weniger belastender Fracking-Zusätze. In etlichen bisher für die Methode verwendeten Gemischen seien besorgniserregende Zusätze mit sehr giftigen, krebserregenden und erbgutverändernden Eigenschaften festgestellt worden. Völlig ungeklärt sei darüber hinaus die Entsorgung der Lagerstättenwässer und Rückstände.

Insgesamt sei die Datenlage unsicher und Fracking-Erfahrungen aus anderen Ländern – speziell aus den weit vorausgaloppierenden USA – nur sehr eingeschränkt übertragbar. In NRW fehlten noch standortspezifische geologische und hydrochemische Analysen.

“Ohne Akzeptanz keine Förderung”

Die Gutachter empfehlen, vor allem in Wasser- und Heilquellenschutzgebieten, Trinkwasserversorgungszonen sowie im Bereich von Mineralwasservorkommen keinerlei Aktivitäten zur Erschließung der sogenannten unkonventionellen Erdgasvorkommen zuzulassen. Sogar eine radioaktive Strahlenbelastung der Bevölkerung schlossen die Gutachter nicht aus. Diese könne auftreten, wenn Lagerstättenwasser und Rückstände unkontrolliert ins Grundwasser gelangten und über kontaminiertes Trinkwasser und die Nahrungsmittelproduktion aufgenommen würden.

Wir unterstützen die Aktion, unterschreiben auch Sie den Appell:

https://www.campact.de/Stopp-Fracking

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Ist Wassersparen sinnvoll?

Waschen, Baden, Duschen, Putzen, Geschirrspülen, Kochen und Trinken: Der Wasser­verbrauch  liegt pro Kopf und Tag bei rund 120 Litern. Dank neuer Technologien, wasser­sparender Haushaltsgeräte und einem veränderten Verbraucher­ver­halten ist das ungefähr ein Drittel weniger als noch in den 70er-Jahren.

Trinkwassersparen um des reinen Sparens willen sollte in wasserreichen Ländern wie Deutschland heute nicht mehr die höchste Priorität haben. Der Grund: Wasser ist ein regionales Gut. Deshalb steht die Menge, die wir bei uns einsparen, in wasserärmeren Gebieten nicht zusätzlich zur Verfügung. Darüber hinaus sichert erst ein ausreichender Durchfluss in den Leitungen die Qualität unseres Trinkwassers und sorgt dafür, dass es jederzeit frisch aus dem Hahn kommt. Auch Abwasserkanäle und Kläranlagen benötigen eine Mindestmenge an Wasser- bei zu geringem Verbrauch müssen die Rohre regel­mäßig gespült werden. (Dann ist der Spareffekt leider weg).

Mit einem Blick auf die übergeordneten Wasserkreisläufe ist  ein rationaler Umgang mit der regionalen Ressource Trinkwasser dennoch sinnvoll.

Denn gerade wer einen Blick über den Becherrand wagt, kann eine Menge tun: Mit dem Konsum vieler eingeführter Güter importieren wir auch sogenanntes virtuelles Wasser. Gemeint ist damit die Wassermenge, die für die Produktion einer Ware verwendet wird. So verstecken sich allein in einer einzigen Tasse Bohnenkaffee schon 140 Liter virtuelles Wasser. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden sogar 15.000 Liter benötigt.  Der Anbau von Nutz- und Futterpflanzen mithilfe künstlicher Bewässerung kann in trockenen Regionen der Erde zu einer zusätzlichen Verknappung führen. Wasser­sparen ist also durchaus sinnvoll – am besten an der richtigen Stelle. Hilfreich ist vor allem, beim Einkaufen auf saisonale Produkte aus der eigenen Region zu setzen und den Fleisch­konsum zu redu­zieren. Wer zum Beispiel im Winter auf Erdbeeren aus Spanien verzichtet, leistet schon einen wertvollen Beitrag. Dafür darf man sich dann auch ruhigen Gewissens mal wieder in die  heiße Badewanne legen.

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Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht

Der europäische Binnenmarktkommissar hat eine Richtlinie vorgeschlagen, nach der die kommunalen oder regionalen Verwaltungen ihre Wasserdienstleistungen dem Wettbewerb öffnen sollen. Gewinnorientierte multinationale Unternehmen würden Gelegenheit bekommen, überall in Europa die öffentliche Wasserversorgung zu übernehmen. Trinkwasser ist ein lokales Monopol- Wettbewerb und Markt sind hier undenkbar! Regierungen können dennoch gezwungen werden, dieses Monopol privaten und gewinnorientierten Unternehmen zu überlassen. Dies führt erfahrungsgemäß zu steigenden Preisen und zu einer schlechteren Dienstleistungsqualität.

Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware – Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen.

Die Forderungen lauten u.a. dass die EU-Institutionen und die Mitgliedsstaaten die Aufgabe haben, dafür zu sorgen, dass alle Bürger/-innen das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben. Auch darf die Versorgung mit Trinkwasser nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die EU soll ihre Initiativen verstärken, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.

Aguaflux UG unterstützt diese Kampagne- Millionen von Menschen wird (selbst in Europa) nach wie vor eine saubere und bezahlbare Wasserversorgung und Abwasserreinigung vorenthalten.

Bitte schließen Sie sich uns an und unterschreiben Sie online oder auf Papier: www.right2water.eu/de