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Geräusch-Duschen > Duschen ohne nass zu werden

Duschen mal anders:

Mit Kling und Klang auf Kundenfang: Ob Dauergedudel im Kaufhaus und Café oder künstliches Vogelgezwitscher vor den Läden- es geht darum, Kunden zum Eintreten oder Bleiben zu animieren und damit zum Geld ausgeben…

In Schweden kommt es jetzt noch schlimmer- die allgegenwärtige Geräuschkulisse erobert die dortigen Supermärkte. Klirrende Eiswürfel, das Einschütten von Limo in ein Glas und das Ploppen beim Öfnen einer Coladose sind bereits vertraute Geräusche. Die Kauflust soll bei den Kunden der großen Ketten Coop und ICA durch sogenannte Soundduschen geweckt werden. Die potentiellen Käufer hören je nachdem, ob sie sich in der Molkerei-Ecke oder am Getränkeregal aufhalten, gezielt Bauernhof-Klänge oder ein Dosen-Zischen.

60 Prozent mehr Umsatz mit den Softdrinks sollen die Supermärkte bei Tests gemacht haben. Zum Kauf von Bio-Produkten angeregt wurden 80 Prozent der Kunden bei Werbesprüchen, die mit Hühnergackern unterlegt waren. Die profitablen Klangwunder wurden nach den erfolgreichen Tests umgehend in Dauerbetrieb genommen. Klang ist also Kohle…

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EU stoppt die Wasser-Privatisierung

Beim Wasser bleibt alles, wie es ist: Die Wasserversorgung muss nicht EU-weit ausgeschrieben werden. Das ist vor allem ein Erfolg der Bürgerbewegung „Right2Water“, die mehr als 1,5 Millionen Unterschriften sammelte. Erstmals war eine Bürgerinitiative erfolgreich und zwang die EU-Kommission, sich mit dem Thema zu befassen.

Vor allem in Deutschland war befürchtet worden, die geplante EU-Richtlinie beschleunige eine Privatisierung der Wasserbetriebe. Derzeit gibt es rund 1400 Wasserwerke, zumeist in kommunaler Trägerschaft. Das Umsetzen der Richtlinie hätte in jedem Fall zu einem Anstieg der Kosten für Trinkwasser geführt, denn private Investoren hätten ihre Ausgaben für das Leitungsnetz auf die Preise aufgeschlagen. In den zurückliegenden Jahrzehnten hat die deutsche Wasserversorgung den weltweit höchsten Qualitätsstandard erreicht, welcher im Falle einer Privatisierung wohl gesunken wäre.

Transparent ist der Wassermarkt damit leider noch nicht. Der Bundesrat verabschiedete in der letzten Woche fast unbemerkt eine kleine Änderung am Kartellrecht. Demnach sind öffentliche Gebührenordnungen vom Kartellverfahren ausgeschlossen. Kartellamtspräsident Andreas Mundt bezeichnet dies als „harten Schlag für alle Wasserverbraucher„.

Die befürchtete Privatisierung auf dem Wassermarkt ist also abgewendet, die Abzocke beim Wasserpreis -auch durch kommunale Versorger- freilich noch nicht…

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Wasser und Leben

Wasser ist die “Matrix des Lebens”: Alle physiologischen Prozesse laufen in wässriger Umgebung ab. Die Eiweiße falten sich erst beim Kontakt mit Wasser so, wie es für ihre Funktion notwendig ist. Auch die DNS, der Träger der Erbinformation, nimmt ihre berühmte Form der Doppelhelix nur ein, wenn Wasser vorhanden ist. Wasser bringt die Nährstoffe aus der Nahrung in die Zellen und entfernt Reststoffe. Die Folge: Ohne Wasser sterben die meisten Lebewesen viel schneller als ohne Nahrung (und die wenigen Ausnahmen fallen in einen inaktiven Zustand). Da das Wasser in den Lebewesen beständig erneuert wird, verbindet Wasser – ähnlich wie die Luftalle Lebewesen mit ihrer Umwelt und untereinander.

Daneben bildet Wasser für viele Lebewesen einen Lebensraum: Dies gilt vor allem für die Ozeane, die über sieben Zehntel der Erdoberfläche einnehmen und indirekt auch für den Menschen: Die Mehrheit der Erdbevölkerung lebt am Rande der Kontinente, höchstens 100 km von den Ozeanen entfernt. Diese Tatsache zeigt die Bedeutung der Ozeane für die Menschen (und führt auch zu einer Belastung der Ozeane durch menschliche Aktivitäten). Dies gilt für die verschiedenen Süßwasserlebensräume, wie Flüsse und Seen, aber auch das Wasser im Boden, das für die Lebenswelt dort unverzichtbar ist. Im Bodenwasser sind Nährstoffe gelöst, es dient den Pflanzen zur Deckung ihres Wasser- und Nährstoffbedarfs und versorgt die Mikroorganismen.

Wesentlich vom Wasser werden auch die Feuchtgebiete beeinflusst- zu diesen gehören Niederungsgebiete der großen Flüsse, Sümpfe, Moore und Feuchtwälder . Diese Gebiete sind in der Regel sehr produktiv und regulieren den Wasserfluss, können dadurch Hochwasser verhindern oder mildern und die Grundwasserbildung fördern.


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Wasser und Klima

Wasser ist auch energetisch ein besonderes Molekül: Es ist sehr viel Energie notwendig, um Wasser zu erwärmen. Daher speichert Wasser in Seen und Ozeanen viel Wärme und wirkt ausgleichend auf das Klima. Dieses ist in Meeresnähe oder nahe großer Seen ausgeglichener als fernab vom Wasser. Meeresströmungen transportieren riesige Wärmemengen aus tropischen Regionen in nördliche Breiten und machen hier das Klima angenehmer. Auch verdunstetes Wasser in der Atmosphäre trägt wesentlich zum Wärmetransport durch die Winde bei. bei der Verdunstung wird nämlich noch mehr Wärmeenergie im Wasserdampf gespeichert -die sogenannte “latente Wärme”. Diese wird freigesetzt, wenn der Wasserdampf wieder flüssig wird. (beim Abregnen) Außerdem ist Wasserdampf ein Treibhausgas- sein Anteil am natürlichen Treibhauseffekt beträgt etwa 60 Prozent.

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Der Wasserkreislauf der Erde

Alle Wasserreservoire hängen zusammen, sie bilden den Wasserkreislauf der Erde. Dieser lässt Süßwasser aus den riesigen Salzwasservorräten der Ozeane entstehen und sorgt so dafür, dass die Süßwasservorräte ständig erneuert werden. Angetrieben wird der Wasserkreislauf von der Sonne: Sonnenstrahlung lässt Wasser aus den Ozeanen, Seen und Flüssen, dem Boden und den Lebewesen verdunsten. So gelangt es in die Atmosphäre. Durch die Winde wird der Wasserdampf über die Erde verteilt, bis er irgendwo abkühlt, dadurch wieder flüssig wird und schließlich als Niederschlag (Regen, Schnee oder Hagel) wieder in Ozeane, Seen, Flüsse und in den Boden gelangt, und von hier in die Lebewesen. Ein Teil des Wassers versickert und führt zur Neubildung von Grundwasser.

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Wasservorkommen

Wasser ist auf unserer Erde in gewaltigen Mengen vorhanden, insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometer.

Ca. 97 % davon sind jedoch Salzwasser und daher für uns Menschen  ungenießbar. Nur runde 2,75 %  sind Süßwasser, wovon  das meiste im antarktischen Eis steckt. Nur der kleine Anteil von 0,0001 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde (!) findet sich leicht zugänglich in Flüssen und Seen, im Boden und in der Atmosphäre. Dieses Wasser verdanken wir dem Wasserkreislauf der Erde.

Vadoses Wasser hat am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Dieses „unterirische Wasser“ entstammt den oberen Erdschichten. Vadoses Wasser wird auch als Infiltrationswasser bezeichnet. Dabei handelt es sich um versickertes Regenwasser.

Bei juvenilem (oder fossilem) Wasser handelt es sich um Wasser aus dem Erdinneren. Es ist von ursprünglicher Reinheit. Denn es war nie zuvor atmosphärisches oder Oberflächenwasser. Es entsteht aus Magmaherden und hat noch nicht am allgemeinen Kreislauf des Wassers teilgenommen. Juveniles Wasser stammt aus enormer Tiefe.  (u.U. viele Kilometer tief)

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Warmwasser im Haushalt sparen

Wussten Sie, dass nach der Heizung die Warmwasserbereitung den zweithöchsten Anteil am Gesamtenergieverbrauch im Haushalt ausmacht? Ob zum Waschen, Putzen oder Baden – täglich verwenden wir warmes Wasser. Durch den Einsatz moderner Technik  und die bewusste Verwendung des Warmwassers, können Trinkwasser und die Kosten für die Aufbereitung eingespart werden

Empfehlungen für Küche und Bad:

  • Geschirrspülmaschine bevorzugen
  • Duschen statt Baden
  • Tropfende Wasserhähne reparieren
  • Wassersparende Armaturen benutzen
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EU will mehr Wasser sparen

Laut einem Bericht des Magazins Focus will die EU nach der Glühbirne auch Wasser-Armaturen vom Markt verbannen, die nicht ihren Umweltschutzanforderungen genügen.

Diese Überlegungen äußerte EU-Umweltschutzkommissar Janez Potocnik zum Schutz der europäischen Wasservorkommen. Demnach sollen künftig nur noch Armaturen im Angebot sein, die zum Wassersparen beitragen. Es sei nicht  Pflicht, bereits installierte Armaturen auszutauschen, aber die Verbraucher sollten  nur noch effiziente Geräte im Handel finden.

Einen Zeitpunkt für den Start der neuen Regelung nenne das Papier nicht.

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Wasserverbrauch in NRW Haushalten sinkt

Der Pro-Kopf-Wasserverbrauch in den Haushalten Nordrhein-Westfalens sinkt.

Im Jahre 2010 lag er bundesweit bei 121 Litern je Einwohner und Tag und damit ein Liter unter dem Wert der vorherigen Erhebung 2007 meldete das Statistische Bundesamt.

Die Bonner schafften in diesem Zeitraum eine deutliche Reduktion von 156 auf 132 Liter. Die Leverkusener blieben mit 118 Litern unter dem Bundesdurchschnitt.

Dieses Ergebnis spiegelt den bewussten Umgang mit dem kostbaren Nass wieder, ist aber auch dem vermehrten Einsatz von Wassersparprodukten in Küche und Bad zuzuschreiben.

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Wasser sparen

Die Wasserknappheit in Europa nimmt zu-durch Klimawandel und Verschwendung verursacht, rechnet die EU- Kommission bis 2050 in vielen europäischen Regionen mit einer erheblichen Wasserknappheit. Besonders der Süden Europas ist getroffen – daher sucht die Brüsseler Behörde nach Wegen für den sparsamen Umgang mit Wasser.

Es soll aber- entgegen entsprechender Medienberichte- keine verbindlichen Vorschriften für private Haushalte geben, betonte EU- Umweltkommissar Janez Potocnik:  „ Ich möchte betonen, dass die Kommission derzeit keine Pläne hat, sparsame Wasserhähne in irgendeinem Mitgliedsland vorzuschreiben“.

Aber vergessen Sie bitte nicht: Wasser ist eine lebenswichtige Ressource!

Mit wenigen technischen Veränderung und ohne großen Aufwand, ist es für jeden möglich, im eigenen Haushalt erhebliche Mengen  kostbares Trinkwasser zu sparen.

Wasser einsparen ist wichtig